

MITTEILUNGEN DER KAMILLIANER AUS ÖSTERREICH
März 2016 - Nr. 116
Das IBG ist die Topadresse für Bildung im Gesundheitsbereich
Das Qualitätssiegel der oberösterreichischen Erwachsenen- und
Weiterbildungseinrichtungen bescheinigt dem IBG 100 Prozent Qualität
Am 9. Dezember 2015 wurde
dem IBG (= Institut für Bildung
im Gesundheitsdienst) das Qualitätssiegel
verliehen. Das IBG
erreichte im Zuge der fünften
Bewertung und Zertfizierung in
Folge die maximale Punkteanzahl
= 100 %! Der Prüfbericht
würdigte das „etablierte, innovative
und kooperative System, das
Entwicklungen des Fachbereichs
aufgreift und vorausschauend
handelt“ und lobte umfangreiche
Weiterentwicklungen im Bereich
des Qualitätsmanagements und das
Bestreben, sich kontinuierlich zu verbessern.
Aus der Gemeinschaft der Kamillianer
P. Werner Puntigam feierte sein Goldenes Priesterjubiläum
Neue Aufgaben
Kamillianische Schwestern – Regionalversammlung 2016
Von 22. bis 24. Jänner 2016 fand die
Regionalversammlung der Gemeinschaft
der Kamillianischen Schwestern
(GKS), Säkularinstitut und
Freunde der Kranken und Leidenden
– St. Kamillus, im Bildungshaus
Greisinghof in OÖ statt.
Nach den Berichten der Verantwortlichen
erfolgte die Wahl der neuen
Regionalleiterin Maria Manzenreiter.
Sie gehört von Anfang an zur Gemeinschaft
(Gründung 1981 in Altenhof)
und ist als Krankenhausseelsorgerin
bei den Barmherzigen Brüdern
in Linz tätig.
„Das kamillianische Charisma ist
gerade in der heutigen Zeit aktueller
denn je und wird durch unsere
Gemeinschaft auf vielfältige Weise
lebendig. Zusammen mit den anderen
kamillianischen Gemeinschaften
wollen wir den Menschen in ihren
Nöten heute kompetent und achtsam
Unterstützung und Begleitung anbieten“,
fasst sie den Auftrag der Gemeinschaft
zusammen.
Die Bestätigung des neuen Regionalrates
und der Lokalgemeinschafts-
LeiterInnen erfolgte im Rahmen des
Abschluss-Gottesdienstes, den Bischofsvikar
Franz Haidinger mit der
Gemeinschaft feierte.
In seiner Predigt ging BV Haidinger
auf das Jahr der Barmherzigkeit ein:
„Wie kann dieses Jahr in eurer Gemeinschaft
gelebt werden? In einer
neuen Entscheidung zu lieben, nicht
nur jene, die mir gut sind, sondern
jene, die es brauchen, die am Rande
leben.“
Andrea Fröschl
Bischofsvikar Franz Haidinger (rechts) und die neue Regionalleiterin Maria Manzenreiter (links)
bei der Regionalversammlung.
Treffen der kamillianischen Ärzte in Budapest
Zum Gedenktag „Maria, Heil der
Kranken“ am 16. November gab es
auch 2015 in Budapest das jährliche
Treffen der kamillianischen katholischen
Ärztegemeinschaft „Curate infirmos“.
Als geistlicher Begleiter der
Gemeinschaft war P. Alfréd György
der Hauptzelebrant der hl. Messe am
Vormittag, die er in der vollen St. Péter
und Paul-Kirche feierte. Während
des Gottesdienstes wurden drei Ärztinnen
als neue Mitglieder aufgenommen
und in ihren Dienst entsendet.
Das Kamilluskreuz ist auch für sie das
äußere Zeichen der Zugehörigkeit.
Ein weiterer Höhepunkt des Festgottesdienstes
war die Spendung der
Krankensalbung. Nach dem Mittagessen
im Pfarrhof erfolgte der Jahresbericht
der Gemeinschaft. P. Alfréd György
hielt anschließend vor etwa 50
Teilnehmern ein Referat zum Thema:
„Psychologie der Kranken“. Unsere
Berufung ist Hoffnung wecken. Ich,
Angela Mair, gab danach aus meinem
Leben Zeugnis zum Thema: „Alles
vermag ich durch Christus, der mir
Kraft gibt.“ (Phil 4,13) – Kraft und
Mut schöpfen in chronischer Krankheit.
Das berührte viele Teilnehmer
und regte zu einem Austausch an.
Angela Mair
Einrichtung einer Rehabilitationsabteilung in Budapest
Das Aktionskomitee des Gesundheitsdienstes
der Kamillianer „Hilfe
für Osteuropa“ in Oberschlierbach
hat im Sommer die Errichtung einer
neuen Rehabilitationsstation im St.
Margit Krankenhaus in Budapest ermöglicht.
Das Klinikum Wels spendete
die gebrauchte Einrichtung der
Krankenzimmer sowie der Aufenthaltsräume.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter
des Aktionskomitees Karl
Bloderer und Angela Mair organisierten
die Transporte. Die Leiterin
der neuen Abteilung Dr. Éva Tomko
wurde bei der Zusammenkunft der
kamillianischen katholischen Ärzte in
Budapest als neues Mitglied der Gemeinschaft
aufgenommen. Im Zuge
des Treffens konnten Karl Bloderer
und Angela Mair die neu errichtete
Reha-Abteilung besichtigen. Die PatientInnen
und MitarbeiterInnen sind
sehr dankbar für die Unterstützung
durch das Aktionskomitee der Kamillianer.
Angela Mair
„In meinen Augen bist Du kostbar und wertvoll.“ 11. Februar: Welttag der Kranken
In der Kapelle des Krankenhauses
Göttlicher Heiland wurde am 11. Februar
2016, dem Welttag der Kranken,
eine Eucharistiefeier mit Krankensalbung
gefeiert. Erstmals im Seelsorgeraum
Hernals ausgeschrieben, kamen
neben Patientinnen und Patienten
auch viele Menschen von den umliegenden
Pfarren. Der Gottesdienst,
geleitet von P. Engelbert Jestl, stand
unter dem Thema: „In meinen Augen
bist Du kostbar und wertvoll.“
Links neben Redemptoristenpater Engelbert Jestl
P. Reuben Kahwai von den Kamillianern.
Die Blindenfreizeiten erinnern an P. Wilfried Lutz
Kamillianerpater Wilfried Lutz wäre
heuer 80 Jahre alt geworden, er starb
im November 2008. „Seine“ Freizeitwochen
leben weiter. Es gibt dieses
Angebot seit 45 Jahren.
Die Privatinitiative „Blindenfreizeiten
Pater Lutz“ wurde von P. Wilfried
Lutz vor über 40 Jahren ins Leben gerufen.
P. Lutz, ein gebürtiger Tiroler
und begeisterter Bergsteiger, begann
1971 mit einer Bergfreizeit in Oberösterreich,
wo er Krankenhausseelsorger
war. Hier konnten Blinde, Sehbehinderte
und Sehende gemeinsam
die Schönheiten der Natur erwandern.
Sein Motto war „Freude an den Menschen
und Freude an der Natur“. Die
erste Freizeit fand auf der Wurzeralm
bei Spital/Pyhrn statt. Das Quartier
war einfach – für uns heute gar nicht
mehr vorstellbar: kein Strom, Wasser
und WC außerhalb der Hütte. Und
doch erzählten und erzählen auch
heute noch alle begeistert von diesen
Anfängen.
Inzwischen sind es mehrere Freizeiten
im Jahr, die bei den verschiedensten
Aktivitäten wie Bergsteigen,
Langlaufen, Tandemfahren, Wandern,
Schwimmen und Kultur blinde und
sehende Menschen zusammenführen.
In diesen Wochen wurden viele
Freund- und Partnerschaften fürs Leben
geschlossen.
P. Wilfried Lutz war es ein Anliegen,
dass die Wochen für alle Urlaub sind.
Dadurch, dass jede Teilnehmerin
und jeder Teilnehmer den Aufenthalt
selbst bezahlt, entsteht keine Abhängigkeit.
Nähere Informationen auch über
das Programm der Blindenfreizeiten
2016 finden Sie im Internet unter:
↑ www.blindenfreizeiten.de
Krankengottesdienste der kamillianischen Gemeinschaft
am Samstag, 9. April, Samstag, 14. Mai und Samstag, 11. Juni 2016 jeweils 14.00 Uhr in der Michaelskapelle im Stift Kremsmünster
Kamillusfeste
am 3. Juli 2016 in Wien und in Pettenbach mit Krankensalbung am 10. Juli 2016 in Salzburg im Landeskrankenhaus und voraussichtlich am 17. Juli 2016 in Altenhof
Gebet
Herr,
du lebst in unsrer Mitte
und bist in den leidenden
und liebenden Menschen
gegenwärtig.
Du begleitest uns wie die
Emmausjünger,
richtest uns auf und
gibst uns die Kraft,
auch anderen die Frohe
Botschaft der Erlösung
zu verkünden.
Hilf allen,
die sich in der
Kamillianischen Familie
zusammengeschlossen
haben und Freundschaft
miteinander pflegen.
Erhalte sie im Geist und
Eifer des hl. Kamillus,
damit sie zusammenhalten
wie in einer Familie,
deren Mitte du bist.
Amen.
Aus dem Handbuch der Kamillianer
© Kamillianer 2016 - 28.03.2016 [Stand: 28.03.2016]zurück