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zur Themenübersicht ] - Kamillusfest und 65. Priesterjubiläum - 'Kamillus Heute' September 2022

Gruppenfoto im Garten des Wiener Kamillianerklosters.
Gruppenfoto im Garten des Wiener Kamillianerklosters. Von links: Diakon Markus Adam, P. Julien Vianney Slanon, Generalsuperior P. Pedro Tramontin, P. Alfréd György, P. Leonhard Gregotsch, Bischofsvikar P. Gerwin Komma, Generalvikar P. Dariusz Schutzki, Generalvikar P. Gianfranco Lunardon; zweite Reihe von links: P. Francois Sam, P. Béla Maczák, P. Pierre Sawadogo.

Wien: Feier des Kamillusfestes und des 65. Priesterjubiläums von P. Leonhard Gregotsch

Am Sonntag, 3. Juli 2022, feierten die Kamillianer in ihrem Kloster in Wien das Fest ihres Ordensgründers Kamillus von Lellis und das 65. Priesterjubiläum von P. Leonhard Gregotsch. Zahlreiche Gäste versammelten sich bei herrlichem Wetter im Klostergarten, um in der Eucharistiefeier Dank zu sagen und gemeinsam mit P. Leonhard Gregotsch zu feiern. Extra aus Rom angereist waren Generalsuperior P. Pedro Tramontin und Generalvikar P. Gianfranco Lunardon. Sie dankten P. Leonhard Gregotsch für seinen unermüdlichen Einsatz für die österreichische Provinz, den Orden der Kamillianer und die Missionen der Kamillianer. P. General überreichte ihm während des Gottesdienstes das Dokument mit dem Apostolischen Segen.

Der Superior der Wiener Gemeinschaft, P. Julien Vianney Slanon, hielt die Begrüßungsrede, in der er das Leben und Wirken von P. Leonhard Gregotsch dankbar würdigte:

Geprägt und gedrängt von der Liebe Christi

„Geboren am 23. September 1933 in St. Johann/Westungarn, wurde der junge Leonhard nach seiner Priesterausbildung mit zwei anderen Kamillianern am 29. Juni 1957 von Bischof Stefan László in Eisenstadt zum Priester geweiht. Sein Weihespruch lautet: „Die Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor 5, 14). Die Liebe Christi hat den jungen P. Leonhard tief gedrängt, sodass er schon mit 25/26 Jahren die Verantwortung für das Privatgymnasium der Kamillianer und für das Kloster in Losensteinleiten/Oberösterreich übernehmen musste. Das war der Anfang der Reihe seiner Verantwortungen sowohl in der Provinz, im Orden und in der Kirche. Mit 35 Jahren wurde er der jüngste Provinzial der Kamillianer.

Gedrängt und geführt von der Liebe Christi, erfüllt P. Leonhard Gregotsch seine verschiedenen Verantwortungen als Diener seiner Mitbrüder und Mitmenschen. P. Gregotsch ist ein guter Organisator, sprachbegabt und ein Koordinationstalent. Realistisch und offen für die Änderungen blickt P. Gregotsch aus seinen verschiedenen Verantwortungspositionen in die Zukunft und ist bereit, diese zu gestalten. Mit Hofrat Mag. Br. Bruno Schmid FSC gründete P. Leonhard als Generalsekretär der Superiorenkonferenz im Jahr 1993 den Verein „Vereinigung von Ordensschulen Österreichs“.


Großzügigkeit und Weitblick

Die österreichische Kamillianer-Ordensprovinz verdankt ihm die Präsenz der Missionare aus anderen Kontinenten. Als Leiter des Missionswerks der Kamillianer hat P. Gregotsch seit Mai 1984 in verschiedenen Bereichen sowohl dem Orden als auch den Gründungen, Delegationen und Provinzen geholfen. Seine Großzügigkeit gilt nicht nur seinem Orden, sondern auch allen Menschen, die in Not sind, weil die Liebe Christi ihn drängt, den Menschen zu helfen.

Geprägt und gedrängt von der Liebe Christi fällt es P. Gregotsch nicht schwer, Schwierigkeiten zu beseitigen. Durch viele Reisen lernte P. Gregotsch verschiedene Kulturen und Traditionen kennen. Das ermöglicht ihm, leicht den Kontakt mit Menschen aufzunehmen, egal woher sie kommen, und sie in ihren Schwierigkeiten zu verstehen und sich für sie einzusetzen. Er ist ein zufriedener, glücklicher, sehr organisierter, genauer, immer fröhlicher, humoristischer und selbstbeherrschter Mensch. Sehr verlässlich und sehr bewusst von seiner Berufung als Ordensmann, ist P. Gregotsch auf verschiedene Weise ein Vorbild für die jüngere Generation. Trotz seines fortgeschrittenen Alters und seiner Pensionierung ist P. Gregotsch nie müde, die Klosterregeln zu befolgen und das Gemeinschaftsleben zu pflegen. Ein Oberer hat es leicht, wenn er einen solchen Mitbruder hat.“


15-jähriges Priesterjubiläum von P. Alfréd György

Segensurkunde von Papst Franziskus
Generalsuperior P. Pedro Tramontin überbrachte die Segensurkunde von Papst Franziskus.

Gemeinsam mit P. Gregotsch feierten den Festgottesdienst Generalsuperior P. Pedro Tramontin, Generalvikar P. Gianfranco Lunardon und der Generaldelegat der Österreichischen Kamillianer-Ordensprovinz, P. Alfréd György, der sein 15-jähriges Priesterjubiläum feiern konnte, sowie die Mitbrüder P. Julien Vianney Slanon, P. Béla Maczák, P. Pierre Sawadogo und P. Francois Sam.

Weitere Zelebranten waren Generalvikar P. Dariusz Schutzki, der die Predigt hielt, P. Gerwin Komma, Bischofsvikar für die Institute des Geweihten Lebens, und Dr. Markus Adam als Diakon.

P. Alberto Marques de Sousa, Frau Barbara Vettuci und Frau Malika Längle begleiteten den Gottesdienst musikalisch.

Unter den Gästen und Gratulanten waren Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, Weihbischof Franz Scharl, Stefan Reuffurth, Dechant des Stadtdekanats 13, Sr. Cäcilia Kotzenmacher von der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs, Sr. Petronilla Herl, Vorsitzende des Schulvereins der Schulschwestern vom 3. Orden des hl. Franziskus, Mitglieder der Kamillianischen Familien, treue Messbesucherinnen und Messbesucher, Freunde und Bekannte der Kamillianer. Die Angehörigen von P. Gregotsch waren durch seine beiden Schwestern und einige Familienmitglieder vertreten.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Gäste zu einer Agape im Klostergarten eingeladen. Sie ließen das Beisammensein bei köstlichen Mehlspeisen aus der Klosterküche am frühen Nachmittag ausklingen.






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