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„Heilt die Kranken“
Weltweit im Dienst an der Gesundheit


Kamillianerpater John Phunog Toai, Krankenpfleger, Seelsorger
und Motor der Leprahilfe in Vietnam. (Foto: A. Thonhauser)

„Heilt die Kranken und verkündet das Evangelium!" Dieser Auftrag Jesu hat Geschichte gemacht. 1582 gründete Kamillus von Lellis in Rom den Krankenpflegeorden der Kamillianer.

Der ganzheitliche Dienst, Krankenpflege und Krankenseelsorge, wurden zum Kennzeichen des Ordens.

Im 20. Jahrhundert haben die Kamillianer einen neuen Schwerpunkt gesetzt: der Dienst an den Armen und Kranken in der Dritten Welt. Seitdem arbeitet ein großer Teil der heute über tausend Mitglieder zählenden Gemeinschaft in den Spitälern, Gesundheitsstationen und Lepradörfern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.

Gesundheit -
nur für die Reichen?

1971 wurde das Missionswerk der Kamillianer Österreichs gegründet. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte mit seinem Grundsatz, die ganze Kirche ist missionarisch, den Anstoß gegeben.

Konkret ging es um die Unterstützung der kamillianischen Gesundheitseinrichtungen. Als Pioniere im Gesundheitswesen arbeiten unsere Missionare weltweit. Schwerpunktländer unseres Missionswerks sind in Afrika Madagaskar, Kenia, Tansania, Burkina Faso und Benin. In Asien Taiwan, Indien, Thailand und die Philippinen. Und in Lateinamerika Brasilien, Kolumbien und Peru. Hier sind die meisten Menschen so arm, dass sie weder Medikamente noch medizinische Leistungen bezahlen können. Darf Gesundheit nur für die dasein, die es sich leisten können?

Nicht weniger wichtig ist die Öffentlichkeitsarbeit. Geht es doch darum, den Armen und Kranken in der Dritten Welt eine Stimme zu geben. Viermal im Jahr erscheint unser Informationsblatt „Ihr seid meine Freunde!“.

Lepra und Aids

Lepra ist noch immer in vielen Ländern der Welt verbreitet. Bis zu zwölf Millionen Menschen leiden an dieser eigentlich längst heilbaren Krankheit. Mit den am Weltlepratag gesammelten Spenden konnten Lepradörfer in Thailand, Laos, Südkorea, Madagaskar, Benin, Burkina Faso, Brasilien und China mit Medikamenten, medizinischen Geräten und Ausbauförderungen unterstützt werden.

So groß die Erfolge in der Leprabekämpfung sind, so verheerend ist auch die Bedrohung durch die Seuche Aids. Generationen sind der Seuche bereits zum Opfer gefallen.

Zurück bleiben Millionen von Aids-Waisen. Ohne Schule, ohne Ausbildung werden sie zu Straßenkindern. Ihnen gilt die besondere Sorge der Kamillianer. In Aidszentren wie in Burkina Faso, Kenia, Uganda, Thailand und Peru haben sie der Seuche den Kampf angesagt und stehen den betroffenen Menschen bei.


Einer von weltweit zwölf Millionen Leprakranken.
Die Kamillianer können nun auch in Vietnam ihre Leprahilfe aufbauen.

Kampf gegen Aids

Die größte Bedrohung für jeden sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt in Burkina Faso heißt Aids. Mehr als 620.000 Aidskranke sind registriert, Frauen, Männer und Kinder, von der Dunkelziffer ganz zu schweigen. In Zusammenarbeit mit den staatlichen Gesundheitsbehörden haben die Kamillianer bereits im Jahr 1990 ein System der Früherkennung und Behandlung von Aids eingerichtet. Das Aids-Zentrum in Ouagadougou verfügt über 84 Plätze. Darüber hinaus bietet es mehr als 500 weiteren kranken Menschen medizinische Hilfe an. Hier bekommen sie auch die lebenswichtigen antiretroviralen Medikamente gegen Aids. Wo es noch Angehörige gibt oder minderjährige Kinder, werden diese durch finanzielle Hilfen und Lebensmittelspenden unterstützt. Neben dem Aids-Zentrum haben die Kamillianer ein molekularbiologisches Forschungsinstitut eingerichtet. Geleitet wird es von Pater Dr. Jacques Simporé, einem auch von der WHO und der UNESCO gefragten Aids-Experten. Für viele Aids-Kranke ist dieses Zentrum der Kamillianer die letzte Hoffnung.


Aids bedroht die Zukunft. In manchen Ländern Afrikas
beträgt die Lebenserwartung nicht einmal 40 Jahre. Es gibt elf Millionen Waisen.

Kamillianer trauern um Sebastian Bock

Am 13. November 2013 verstarb Mag. Sebastian Bock. Sein Name ist seit fast 30 Jahren untrennbar mit den Kamillianern der österreichischen Provinz verbunden. Seit 1988 war er Sekretär des Missionswerks der Kamillianer in Österreich. Bereits 1986 erschien unter seiner Redaktions-Mitarbeit die erste Ausgabe von „Kamillus heute“ mit Mitteilungen der Kamillianer aus Österreich. Nach dem Tod von P. Peter Bolech, dem Gründer des Missionswerks, übernahm Sebastian Bock 1988 die Verantwortung für die Lepra-Aktion, die von vielen Medien des Landes, Tages-, Wochen- und Kirchenzeitungen sowie Rundfunk, regelmäßig unterstützt wird, und redigierte die Missionsnachrichten der Kamillianer „Ihr seid meine Freunde“. Dem Kamillianerorden war Sebastian Bock stets mit großem Interesse und Engagement verbunden, seine Um- und Aufbrüche verfolgte er lebhaft mit. Er war Ansprechpartner für alles, was Literatur zum Orden betraf. So kümmerte er sich zum Beispiel um die Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Kamillianer in Österreich, die Herausgabe des Buches „Camilliani oggi – Kamillianer heute“ und des Bandes „Das Grundgesetz des Ordens der Diener der Kranken“. Dass die Kamillianer in Österreich seit 2004 eine eigene Homepage haben (www.kamillianer.at), ist auch ihm zu verdanken.

Seine Arbeit im Dienst des Kamillianischen Charismas hat er mit Begeisterung und Freude erfüllt. Seine Redaktionsarbeit war hoch qualifiziert und die Missionsaufgabe lag ihm am Herzen. Die Kranken und Leidenden, denen er mit seinem Dienst geholfen hat, werden es ihm danken. Die Österreichische Kamillianer-Ordensprovinz bleibt Sebastian Bock in dankbarer Erinnerung verbunden für seinen einzigartigen Einsatz.


†  Mag. Sebastian Bock

Liebe Freunde!

Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für alle großzügige Unterstützung, durch die wir im Jahr 2013 vieles für Heil und Heilung für die Welt tun konnten. Ein besonderer Dank geht an die treuen Spenderinnen und Spender, die nach der letzten Aussendung für die Opfer der Flutkatastrophe in Nordindien geholfen haben, damit für arme Familien, die in den Sturzfluten ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, einfache Häuser errichtet werden konnten und die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und sauberem Trinkwasser fortgesetzt werden konnte.

Für das Jahr 2014 wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute und bitte Sie, uns auch im neuen Jahr weiterhin zu helfen, damit vielen Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, Hoffnung und Hilfe zuteil werden kann.

Mit dankbaren Grüßen

P. Leonhard Gregotsch

P. Leonhard Gregotsch
Leiter des Missionswerks

Wir bitten heute um Ihre Hilfe für Heil und Heilung in der Welt.

Bankverbindung:
Missionswerk der Kamillianer
Österreichische Postsparkasse,
PSK Wien Nr. 92087732, BLZ 60000
IBAN: AT35 6000 0000 9208 7732. BIC: OPSKATWW

Verwendungszweck: Spende für Lepra- und Aidskranke
۞ Hilfe zum Lebensunterhalt
oder
۞ Medikamente und medizinische Hilfe


Sie stehen bereit. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Aids-Kampagne in Burkina Faso. Links: Pater Dr. François Sedgo.

© Kamillianer 2014 - 28.01.2014 [Stand: 28.01.2014]zurück     nach oben