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März 2016 Nr.116

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MITTEILUNGEN DER KAMILLIANER AUS ÖSTERREICH
März 2016 - Nr. 116


Das IBG ist die Topadresse für Bildung im Gesundheitsbereich

Das Qualitätssiegel der oberösterreichischen Erwachsenen- und
Weiterbildungseinrichtungen bescheinigt dem IBG 100 Prozent Qualität


Am 9. Dezember 2015 wurde dem IBG (= Institut für Bildung im Gesundheitsdienst) das Qualitätssiegel verliehen. Das IBG erreichte im Zuge der fünften Bewertung und Zertfizierung in Folge die maximale Punkteanzahl = 100 %! Der Prüfbericht würdigte das „etablierte, innovative und kooperative System, das Entwicklungen des Fachbereichs aufgreift und vorausschauend handelt“ und lobte umfangreiche Weiterentwicklungen im Bereich des Qualitätsmanagements und das Bestreben, sich kontinuierlich zu verbessern.


„Pflege heute“ – IBG-Projektmesse

Am 28. Jänner 2016 fand im Klinikum Wels-Grieskirchen/Standort Grieskirchen die Projektmesse der 27. Lerngangsgruppe „Basales und mittleres Pflegemanagement“ des IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH statt. Unter dem Motto „Pflege heute“ präsentierten die 21 AbsolventInnen aus Gesundheitseinrichtungen in ganz Österreich ihre im Rahmen der Weiterbildung absolvierten Abschlussprojekte. Die Absolventinnen und Absolventen haben diese Projekte nicht nur in mehreren von ihnen moderierten Sitzungen in der eigenen Organisation zum erfolgreichen Abschluss gebracht, sondern den Projektverlauf in ihren Abschlussarbeiten auch detailliert dokumentiert und reflektiert. Das interessierte Publikum der Projektmesse (Fachpublikum und Angehörige der AbsolventInnen) konnte in Kurzpräsentationen der ProjektleiterInnen einen guten Einblick in ihre Projektthemen und Ergebnisse bekommen und Anregungen für die eigene Organisation mitnehmen. Wieder war es eine Fülle von erfolgreich abgeschlossenen innovativen, theoretisch fundierten und praxisorientierten Projekten, professionell geleitet und unter Beteiligung betroffener Personen aus der Organisation.

Im Festakt erläuterte Regina Kickingereder, fachliche Leiterin der Weiterbildung, aktuelle Herausforderungen in Gesundheitseinrichtungen und die Bedeutung professionell ausgebildeter Führungskräfte in der Pflege. Die Geschäftsführerin des IBG, Mag. Adelheid Bruckmüller, präsentierte wesentliche Leitgedanken des IBG in Hinblick auf den erfolgreichen Abschluss dieser Lerngangsgruppe. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Zeugnisverleihung, bei der sich auch P. Leonhard Gregotsch, Gründer und Präsident des IBG, als Gratulant mit einer Rose einstellte und den TeilnehmerInnen gute Wünsche für ihren weiteren Führungsweg mitgab.

Einen stimmigen Ausklang fand die Veranstaltung bei einem köstlichen Strudelbuffet aus der Küche des Klinikums.

Mag. Maria Gamsjäger


Aus der Gemeinschaft der Kamillianer

P. Werner Puntigam feierte sein Goldenes Priesterjubiläum

P. Puntigam u. Gäste

P. Werner Puntigam feierte am 10. Jänner 2016 sein Goldenes Priesterjubiläum. Geboren 1940 in St. Peter am Ottersbach in der Steiermark, kam er 1956 in das Juvenat der Kamillianer nach Losensteinleiten. 1958 war seine Einkleidung im Kloster Hilariberg in Kramsach in Tirol. In Pfaffing bei Vöcklamarkt studierte er anschließend Philosophie an der philosophisch-theologischen Hochschule der Kamillianer und setzte das Theologiestudium in Münster/Westfalen fort. 1962 legte er die Feierliche Profess ab und schloss im November 1965 sein Studium ab. Am 28. November wurde er in der Versorgungsheimkirche St. Karl Borromäus zum Diakon und am 19. Dezember zum Priester geweiht. Ab 1. Jänner 1966 wurde er im Versorgungsheim Lainz als Krankenseelsorger angestellt und wechselte im Sommer 1968 bis Herbst 1985 an die „Neuen Kliniken“ in Wien. Seitdem war er wieder im Versorgungsheim Lainz (Geriatriezentrum am Wienerwald/GZW) tätig. Er wirkte auch als Pfarrmoderator der Pfarre „Maria, Heil der Kranken“ und Moderator der Pfarre Strasshof. 2013 wurde er als Pfarrer der Pfarre „Maria, Heil der Kranken“ und als Seelsorger im GZW entpflichtet.

Der Jubilar P. Werner Puntigam bei der Feier im Elisabethheim, Veitingergasse 147, 1130 Wien mit Angehörigen und Freunden.


Neue Aufgaben

deSousa
P. Alberto Marques de Sousa MI, bisher Rektor und Seelsorger im Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien 13, ist mit 31. Januar 2016 aus dieser Aufgabe ausgeschieden. Er wurde mit 1. März 2016 Kirchenrektor und Krankenhausseelsorger im Allgemeinen Krankenhaus in Wien 9.

P. Binoy Thakidipurath MI, bisher schon Seelsorger im KH Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, wurde mit 1. Februar 2016 zum Kirchenrektor der Kapelle zur Heiligsten Dreifaltigkeit im KH Hietzing ernannt.

Mit 1. Februar 2016 wurde P. Julien Slanon MI, bisher Aushilfskaplan in den Pfarren Rennweg, Arsenal und An der Muttergotteskirche in Wien 3, zum Krankenhausseelsorger im Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel ernannt.

65-jähriges Professjubiläum von P. Provinzial Leonhard Gregotsch

Papst Johannes Paul II. hat 1997 das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel (2. Februar) zum Tag des geweihten Lebens erklärt. Im Mittelpunkt dieses Tages steht der Dank und das Gebet für die Frauen und Männer, die sich in besonderer Weise für ein Leben in Orden, apostolischen Gemeinschaften und Säkularinstituten entschieden haben. Provinzial P. Leonhard Gregotsch legte am 8. Dezember 1951 die erste Profess ab. Am Tag des geweihten Lebens 2016, mit dem in den Diözesen das JAHR DER ORDEN 2015 abgeschlossen wurde, bedankte sich auch   E r z b i s c h o f   Dr. Christoph Schönborn bei P. Gregotsch für dessen 65-jährige Treue zum Orden.


Kamillianische Schwestern – Regionalversammlung 2016

Von 22. bis 24. Jänner 2016 fand die Regionalversammlung der Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern (GKS), Säkularinstitut und Freunde der Kranken und Leidenden – St. Kamillus, im Bildungshaus Greisinghof in OÖ statt.

Nach den Berichten der Verantwortlichen erfolgte die Wahl der neuen Regionalleiterin Maria Manzenreiter. Sie gehört von Anfang an zur Gemeinschaft (Gründung 1981 in Altenhof) und ist als Krankenhausseelsorgerin bei den Barmherzigen Brüdern in Linz tätig.

„Das kamillianische Charisma ist gerade in der heutigen Zeit aktueller denn je und wird durch unsere Gemeinschaft auf vielfältige Weise lebendig. Zusammen mit den anderen kamillianischen Gemeinschaften wollen wir den Menschen in ihren Nöten heute kompetent und achtsam Unterstützung und Begleitung anbieten“, fasst sie den Auftrag der Gemeinschaft zusammen.

Die Bestätigung des neuen Regionalrates und der Lokalgemeinschafts- LeiterInnen erfolgte im Rahmen des Abschluss-Gottesdienstes, den Bischofsvikar Franz Haidinger mit der Gemeinschaft feierte. In seiner Predigt ging BV Haidinger auf das Jahr der Barmherzigkeit ein: „Wie kann dieses Jahr in eurer Gemeinschaft gelebt werden? In einer neuen Entscheidung zu lieben, nicht nur jene, die mir gut sind, sondern jene, die es brauchen, die am Rande leben.“
Andrea Fröschl

Bischofsvikar Franz Haidinger (rechts) und die neue Regionalleiterin Maria Manzenreiter (links) bei der Regionalversammlung.


Treffen der kamillianischen Ärzte in Budapest

Zum Gedenktag „Maria, Heil der Kranken“ am 16. November gab es auch 2015 in Budapest das jährliche Treffen der kamillianischen katholischen Ärztegemeinschaft „Curate infirmos“. Als geistlicher Begleiter der Gemeinschaft war P. Alfréd György der Hauptzelebrant der hl. Messe am Vormittag, die er in der vollen St. Péter und Paul-Kirche feierte. Während des Gottesdienstes wurden drei Ärztinnen als neue Mitglieder aufgenommen und in ihren Dienst entsendet. Das Kamilluskreuz ist auch für sie das äußere Zeichen der Zugehörigkeit. Ein weiterer Höhepunkt des Festgottesdienstes war die Spendung der Krankensalbung. Nach dem Mittagessen im Pfarrhof erfolgte der Jahresbericht der Gemeinschaft. P. Alfréd György hielt anschließend vor etwa 50 Teilnehmern ein Referat zum Thema: „Psychologie der Kranken“. Unsere Berufung ist Hoffnung wecken. Ich, Angela Mair, gab danach aus meinem Leben Zeugnis zum Thema: „Alles vermag ich durch Christus, der mir Kraft gibt.“ (Phil 4,13) – Kraft und Mut schöpfen in chronischer Krankheit. Das berührte viele Teilnehmer und regte zu einem Austausch an.
Angela Mair


Einrichtung einer Rehabilitationsabteilung in Budapest

Das Aktionskomitee des Gesundheitsdienstes der Kamillianer „Hilfe für Osteuropa“ in Oberschlierbach hat im Sommer die Errichtung einer neuen Rehabilitationsstation im St. Margit Krankenhaus in Budapest ermöglicht. Das Klinikum Wels spendete die gebrauchte Einrichtung der Krankenzimmer sowie der Aufenthaltsräume. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Aktionskomitees Karl Bloderer und Angela Mair organisierten die Transporte. Die Leiterin der neuen Abteilung Dr. Éva Tomko wurde bei der Zusammenkunft der kamillianischen katholischen Ärzte in Budapest als neues Mitglied der Gemeinschaft aufgenommen. Im Zuge des Treffens konnten Karl Bloderer und Angela Mair die neu errichtete Reha-Abteilung besichtigen. Die PatientInnen und MitarbeiterInnen sind sehr dankbar für die Unterstützung durch das Aktionskomitee der Kamillianer.
Angela Mair


„In meinen Augen bist Du kostbar und wertvoll.“ 11. Februar: Welttag der Kranken

In der Kapelle des Krankenhauses Göttlicher Heiland wurde am 11. Februar 2016, dem Welttag der Kranken, eine Eucharistiefeier mit Krankensalbung gefeiert. Erstmals im Seelsorgeraum Hernals ausgeschrieben, kamen neben Patientinnen und Patienten auch viele Menschen von den umliegenden Pfarren. Der Gottesdienst, geleitet von P. Engelbert Jestl, stand unter dem Thema: „In meinen Augen bist Du kostbar und wertvoll.“

Links neben Redemptoristenpater Engelbert Jestl P. Reuben Kahwai von den Kamillianern.


Die Blindenfreizeiten erinnern an P. Wilfried Lutz

Kamillianerpater Wilfried Lutz wäre heuer 80 Jahre alt geworden, er starb im November 2008. „Seine“ Freizeitwochen leben weiter. Es gibt dieses Angebot seit 45 Jahren. Die Privatinitiative „Blindenfreizeiten Pater Lutz“ wurde von P. Wilfried Lutz vor über 40 Jahren ins Leben gerufen. P. Lutz, ein gebürtiger Tiroler und begeisterter Bergsteiger, begann 1971 mit einer Bergfreizeit in Oberösterreich, wo er Krankenhausseelsorger war. Hier konnten Blinde, Sehbehinderte und Sehende gemeinsam die Schönheiten der Natur erwandern. Sein Motto war „Freude an den Menschen und Freude an der Natur“. Die erste Freizeit fand auf der Wurzeralm bei Spital/Pyhrn statt. Das Quartier war einfach – für uns heute gar nicht mehr vorstellbar: kein Strom, Wasser und WC außerhalb der Hütte. Und doch erzählten und erzählen auch heute noch alle begeistert von diesen Anfängen.

Inzwischen sind es mehrere Freizeiten im Jahr, die bei den verschiedensten Aktivitäten wie Bergsteigen, Langlaufen, Tandemfahren, Wandern, Schwimmen und Kultur blinde und sehende Menschen zusammenführen. In diesen Wochen wurden viele Freund- und Partnerschaften fürs Leben geschlossen.

P. Wilfried Lutz war es ein Anliegen, dass die Wochen für alle Urlaub sind. Dadurch, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer den Aufenthalt selbst bezahlt, entsteht keine Abhängigkeit.

Nähere Informationen auch über das Programm der Blindenfreizeiten 2016 finden Sie im Internet unter:
↑ www.blindenfreizeiten.de


Krankengottesdienste der kamillianischen Gemeinschaft

am Samstag, 9. April, Samstag, 14. Mai und Samstag, 11. Juni 2016 jeweils 14.00 Uhr in der Michaelskapelle im Stift Kremsmünster

Kamillusfeste

am 3. Juli 2016 in Wien und in Pettenbach mit Krankensalbung am 10. Juli 2016 in Salzburg im Landeskrankenhaus und voraussichtlich am 17. Juli 2016 in Altenhof


Gebet

Herr,
du lebst in unsrer Mitte
und bist in den leidenden
und liebenden Menschen
gegenwärtig.
Du begleitest uns wie die
Emmausjünger,
richtest uns auf und
gibst uns die Kraft,
auch anderen die Frohe
Botschaft der Erlösung
zu verkünden.

Hilf allen,
die sich in der
Kamillianischen Familie
zusammengeschlossen
haben und Freundschaft
miteinander pflegen.
Erhalte sie im Geist und
Eifer des hl. Kamillus,
damit sie zusammenhalten
wie in einer Familie,
deren Mitte du bist.
Amen.

Aus dem Handbuch der Kamillianer

© Kamillianer 2016 - 28.03.2016 [Stand: 28.03.2016]zurück     nach oben