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„Erna Mair zur neuen Generalleiterin gewählt”
Zur 4. Generalversammlung der Kamillianischen Schwestern


„Kamillus wollte kleine Zellen gründen, die mit einem heilsamen Geist wirken und die Welt durchdringen.“
Als eine solche heilsame Zelle sieht sich die Gemeinschaft (Foto Mair).

Vom 27. Jänner bis 2. Februar 2013 tagte die 4. Ordentliche Generalversammlung der Gemeinschaft der „Kamillianischen Schwestern – Säkularinstitut und Freunde der Kranken und Leidenden St. Kamillus“ im oberösterreichischen Bildungshaus Greisinghof bei Tragwein.

An der Versammlung nahmen Schwestern aus Österreich und Brasilien teil. Den Eröffnungsgottesdienst zelebrierte der Rektor des Bildungshauses, Pater Hans Eidenberger SM. Der Montagnachmittag und der Dienstag waren den Berichten aus den Regionen Brasilien und Europa sowie den Themen der Generalleitung gewidmet. Die Übersetzungen durch Maria Manzenreiter und Heidelinde Hinteregger waren sehr wertvoll. In ihrem Schlusswort betonte die scheidende Generalleiterin Rosilane Garcia Corrêa, wie wichtig die Einheit zwischen der Gemeinschaft in Brasilien und Europa sei, um gemeinsam im kamillianischen Geist wachsen zu können.

Als Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr 2013/14 zum 400. Todestag des hl. Kamillus brachte uns Heidelinde Hinteregger, die Gründerin der Gemeinschaft, in zwei Impulsreferaten das Testament des Heiligen unter dem Aspekt näher, was es für uns heute bedeutet. Im Testamentsbrief drückt Kamillus seine Sorge aus, dass er um den Fortbestand des Ordens fürchtet. In der Armut sieht er die Garantie für die Beständigkeit seiner Gründung. „Eine arme Person ist eine freie Person, die sich dem Dienst an den Leidenden komplett zur Verfügung stellen kann. Armut nicht nur im materiellen, sondern auch im spirituellen Sinn als frei sein von sich selbst. Das heißt: Nichts verstecken, wie ich geworden bin, Gott um Heilung bitten, aus dieser Haltung heraus in innerer Freiheit auf die Menschen zugehen“, so Heidelinde Hinteregger.


Erna Mair – die neue Generalleiterin der Gemeinschaft.

Am 31. Jänner fanden Wahlen statt. Zur neuen Generalleiterin für sechs Jahre wurde Anna Erna Mair aus Oberösterreich gewählt. Seit 1989 gehört sie der Gemeinschaft an. Beruflich ist sie bei „assista - Das Dorf“ (Altenhof) als Krankenschwester und Leiterin des Seelsorgeteams tätig. Regionalleiterin ist für weitere drei Jahre Andrea Fröschl. Auch die übrigen Dienste in der Gemeinschaft (Generalrat, Regionalrat …) wurden neu besetzt. Nach den Wahlen ermutigte uns der Linzer Bischofsvikar Franz Haidinger in der Predigt beim Gottesdienst, das Feuer der Berufung am Brennen zu halten! Unser geistlicher Begleiter Pater Joshy Kanjirathamkunnel aus Salzburg feierte mit uns zwei Gottesdienste, die meditativ und berührend die Generalversammlung ausklingen ließen.


Rosaliane Garcia Corrêa überreicht ihrer Nachfolgerin Erna Mair die Kette, deren Perlen die Mitglieder der Gemeinschaft symbolisieren.
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© Kamillianer 2013 - [Stand: 08.02.2016]