Kamillianer
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13. Jänner 2009 um 18 Uhr in der Kamilluskirche im Wilhelminenspital:
Requiem für Pater Peter Mollner mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn.

Weihnachtsgruß aus Burkina Faso / Westafrika  


„Jeder Mensch hat in sich selbst einen Wert, denn er ist als Gottes Ebenbild geschaffen. Je schwächer er den Menschen erscheint, umso kostbarer ist er in den Augen Gottes.“


Papst Benedikt XVI.
(
aus der Ansprache beim Kongress
„Die Pastoral in der Kinderkrankenpflege“
)

Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und Freunden von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes glückliches Jahr 2009

Die Kamillianer in Österreich

 
Termine

Kamillus von Lellis, Fenster in der Bürgerspitalkirche Eferding in Oberösterreich.

Heilungsgottesdienste

Am
13. September, 11. Oktober und 8. November 2008.

10. Jänner, 14. Februar und 14. März 2009 (hier auch mit Krankensalbung).
Jeweils um 14 Uhr in der Michaelskapelle
im Stift Kremsmünster.

Monatliche Fürbittgottesdienste
im Geriatriezentrum Am Wienerwald:

jeweils am 16. des Monats,
14.30 Uhr Rosenkranzgebet, 15.30 Uhr Heilige Messe
in der Kirche Karl Borromäus,
Versorgungsheimplatz 1, 1130 Wien.

 
 

„Gott liebt es, sich zu verstecken”, Blaise Pascal
Wir wünschen Ihnen von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit und Gottes Segen im neuen Jahr!
Die Kamillianer in Österreich-Ungarn

weitere Termine
 
28. bis 30. März 2008:
Exerzitien mit P. Alfréd György in Subiaco/Kremsmünster. Anschließend Generalversammlung.
 
21. bis 26. April 2008:
Generalversammlung der weltweiten Kamillianischen Familie in Mottinello, Italien
 
23. Mai 2008: Pfingstseminar mit P. Leonhard Gregotsch in Losensteinleiten. Thema: Der Krankenbesuch.
 
6. Juli 2008: Kamillusfest im Kamillianerkloster Wien-Lainz
9. bis 10. Jänner 2009
Klausurtagung der Kamillianischen Familie in Greisinghof, Oberösterreich.

WICHTIG:

13. Jänner 2009 um 18 Uhr
in der Kamilluskirche im Wilhelminenspital:
Requiem für Pater Peter Mollner mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn.

 
 
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„Heilt die Kranken und verkündet das Evangelium“ (Lk 10,9)

Pater Peter Mollner †
Pater Peter Mollner †

 † 

Gott hat seinen treuen Diener, den hochwürdigen Herrn
Konsistorialrat
Pater Peter Mollner
Kamillianer

am Sonntag, dem 14. Dezember 2008, im 77. Lebensjahr plötzlich und unerwartet in die ewige Vollendung heimgerufen. Die Beisetzungsfeier auf dem Friedhof Ober-St. Veit, 1130 Wien, Gemeindeberggasse 6, halten wir am Montag, 22. Dezember 2008, 14.00 Uhr. Anschließend feiern wir um 15.30 Uhr das Requiem in der Karl Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum Am Wienerwald, 1130 Wien, Versorgungsheimplatz 1 (Einfahrt Jagdschlossgasse 59). mehr... mehr...

 
Zum diesjährigen Weltaidstag:

Pater Contarin kämpft für die Zukunft aidskranker Kinder ...

Die Kinder von Ilena in Madagaskar - Missionsprojekt 4/2008

Madagaskar braucht weiter unsere Hilfe!

Madagaskar, die exotische Insel vor Afrika, ist uns ans Herz gewachsen. Durch den engagierten Einsatz des Kamillianerpaters Engelbert Gruber, der 17 Jahre lang „unser Mann auf Madagaskar“ war, und durch die segensreiche Arbeit, die Elisabeth und Enzo Caruso unter den Leprakranken in vielen Dörfern geleistet haben.

Ilena, das Lepradorf, in dem alle drei Österreicher gewirkt haben, steht im Mittelpunkt dieser Aussendung. Als die Kamillianer 1983 nach Madagaskar kamen, machten sie sich auf die Suche nach den Ärmsten der Armen und gelangten auch in dieses kleine Dorf, das rund sechs Kilometer von ihrem Einsatzort Fianarantsoa entfernt ist. Hier fristeten rund 250 Menschen in armseligen Häusern und allergrößter Armut völlig sich selbst überlassen ihr Leben. mehr... mehr...

 

„Wir wollen Gott danken“: Festgottesdienst
in Mananthavady mit Bischof Dr. Jose Porunnedam
und dem Altbischof Jacob Thoomkuzhy, der einst
die Kamillianer in seine Diözese rief.
 mehr durch Klick
Ein starker Baum mit vielen Ästen ...

25 Jahre Indische Delegation der Kamillianer

1980 brach Pater Dr. Peter Bolech, damals Leiter unseres Missionswerks, zusammen mit Pater Antonio Crotti aus der Lombardo-venezianischen Provinz nach Indien auf, um die Möglichkeiten einer Mission auf dem indischen Subkontinent auszukundschaften. Der Bischof von Mananthavady in Kerala nahm sie mit Freuden auf. Mit Hilfe österreichischer Spenderinnen und Spender kauften sie ein Stück Land und errichteten dort ein Ausbildungshaus. Am 25. Oktober 1984 wurde es vom damaligen Generaloberen des Ordens, Pater Dr. Calisto Vendrame, eröffnet - das offizielle Gründungsdatum des Ordens in Indien. Ebenfalls in Mananthavady begann das Jubiläumsjahr am 25. Oktober 2008 mit einem Festgottesdienst, an dem aus Österreich Pater Provinzial Leonhard Gregotsch teilnahm.


Liebe die Kranken wie eine Mutter ...
Kamillianerpater Biju Nannattu
Kamillianerpater
Biju Nannattu

Aus einem Gespräch mit Pater Biju

Der indische Kamillianerpater Biju Nannattu lebt seit dem Jahr 2007 in Österreich und ist seit 1. September 2008 Krankenseelsorger im Krankenhaus Hietzing in Wien-Lainz. Im folgenden Kurzinterview stellt er sich selber vor.

Erzählen Sie uns etwas über ihre Familie.

Ich komme aus Kerala, einem südindischen Bundesland. Meine Eltern haben dort eine Landwirtschaft. Ich bin 1977 als jüngstes von fünf Geschwistern, zwei Schwestern und drei Brüdern , geboren. Mit 18 Jahren habe ich die Schule in Kerala abgeschlossen. mehr... mehr...


„Vater der Blindenfreizeiten“ Pater Wilfried Lutz verstorben

Er war 40 Jahre Blindenseelsorger in Wien und Oberösterreich

Am Montag, den 10. November 2008, wurde Konsistorialrat Pater Wilfried Lutz im 73. Lebensjahr in die ewige Vollendung heimgerufen. Die Einsegnung findet am Donnerstag, 20. November 2008, um 14 Uhr in der Aufbahrungshalle des Ortsfriedhofs von Wolfern, Bezirk Steyr, statt. Anschließend wird der Trauergottesdienst in der Pfarrkirche Wolfern gefeiert. Die Beisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt am Friedhof des Kamillianerklosters in Kramsach/Tirol vorgesehen.


Pater Wilfried wurde am 14. Juli 1936 in Innsbruck geboren, wuchs in Volders auf und trat im Jahr 1947 in das Noviziat der Kamillianer, Kloster Hilariberg, Kramsach/Tirol, ein. Am 11. Oktober 1957 legte er in Sudmühle/Westfalen die feierlichen Gelübde ab. Nach Absolvierung der philosophisch-theologischen Studien empfing er am 26. Juli 1960 im Schloss Losensteinleiten in Oberösterreich das Sakrament der Priesterweihe.

Nach der Priesterweihe war er Lehrer am Privatgymnasium der Kamillianer in Losensteinleiten. 1961 wurde er mit der Krankenhausseelsorge in den Spitälern in Wien-Lainz und im Rudolfspital betraut und gleichzeitig mit der Blindenseelsorge in der Erzdiözese Wien. 1964 wurde er erneut Lehrer in Losensteinleiten und Blindenseelsorger in der Diözese Linz. 1971 wurde er dann offiziell zum ordentlichen Seelsorger des Blindenapostolats in der Diözese Linz ernannt. Neben der Blindenseelsorge wirkte Pater Wilfried von 1986 bis 1995 auch als Seelsorger am Landeskrankenhaus Steyr. Nach Auflösung der Kommunität Losensteinleiten im Jahr 1997 wechselte er zur Kommunität in Salzburg, von wo aus er weiterhin als von der Bischofskonferenz bestellter Blindenseelsorger für ganz Österreich tätig war.

Die Sorge um blinde und sehbehinderte Menschen stand im Mittelpunkt seines Lebens. Als Tiroler gehörte seine große Liebe den Bergen. So organisierte er schon in den Sechzigerjahren Wanderfreizeiten für Blinde, zunächst auf der Wurzeralm in Oberösterreich, später auch an weiteren Stellen in den österreichischen Alpen. Pater Wilfried verstand es, nicht nur Sehbehinderte für diese Freizeiten zu begeistern, sondern auch für Führer und Begleiter zu sorgen. Nach und nach übernahmen begeisterte Freunde die Verantwortung für eigene Veranstaltungen, die als „Blindenfreizeiten Pater Lutz“ in Österreich und weit darüber hinaus bekannt wurden.

Nach einem Schlaganfall im April 2005 übersiedelte er in die Kommunität der Kamillianer in Wien. Im August 2008 kehrte er nach Losensteinleiten in das St. Kamillus-Wohn- und Pflegeheim zurück, wo er am 10. November 2008 erneut einen Schlaganfall erlitt und wenig später im Krankenhaus Steyr verstarb.

Gedenken wir seiner im Gebet!

Margarethe, Eugen und Anton als Geschwister
Die Gruppen der Blindenfreizeiten
Die Kommunität der Kamillianer in Wien

[Pater Lutz über seinen Weg zu und mit den Blinden]

 
Jahrhundertflut in der Ukraine - Missionsprojekt 3/2008

Unsere Osteuropa-Hilfe ist in vollem Einsatz


Bilder vermögen das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe in der West-Ukraine kaum darzustellen.

Gewaltige Regenfälle vom 23. bis 27. Juli 2008 ließen die Flüsse und Nebenflüsse von Theiß, Dnjestr, Siret und Prut über die Ufer treten. Allein in der West-Ukraine standen 40.600 Häuser unter Wasser. Der Regen weicht die Lehmziegel auf, in den Wänden klaffen riesige Löcher. Wichtige Verkehrsverbindungen sind unterbrochen, 63 Brücken, 560 Fußgängerstege und 680 Kilometer Autostraßen zerstört. Die Trinkwasserbrunnen sind verschüttet, Telefonleitungen und Stromkabel zerrissen. 185 Dörfer hatten keinen Strom. Riesige Gebiete wertvollen Ackerlandes wurden verwüstet; die Ernte vernichtet. Wenn keine Hilfe kommt, droht im Winter eine Hungersnot.

Schon jetzt ist das Leid der Bevölkerung unvorstellbar. Viele stehen vor dem Ruin ihrer Existenz. Das Haus, die Möbel, Einrichtungsgegenstände, Kleidung, Lebensmittelvorräte, so vieles ist in den Fluten verloren.

"zum Missionsprojekt"

Profess-Erneuerung im Kloster Wien

Der Herbst bringt umfangreiche Neuerungen mit sich

Am 31. August 2008 haben im Rahmen des sonntäglichen Mittagesgebetes Bruder Attila Keresztes sowie die Fratres Béla Maczák und Levente Gyula Kovács ihre zeitlichen Gelübde für ein weiteres Jahr erneuert. Vorbereitet waren sie durch Exerzitien in Begleitung von Submagister Pater Alfréd György in Dobogokö bei Budapest.

Fr. Attila Keresztes wirkt zurzeit als Seelsorger im Alten- und Pflegeheim St. Kamillus in Klausenburg, Frater Béla Maczák im Krankenhaus in Nyiregyháza, während Levente Gyula Kovács an der Hochschule Sapientia in Budapest sein Theologiestudium fortsetzt. Die Profess-Erneuerung war sicher das erfreulichste Ereignis in der Provinz, doch dieser Herbst bringt weitere Neuerungen.

31. August 2008
31. August 2008 Profess-Erneuerung in Wien: Bruder Fr. Levente Kovács, Fr. Béla Maczák,
Bruder Attila Keresztes und Novizenmeister P. Leonhard Gregotsch (von links).

So beginnt mit 1. September 2008 Pater Biju Nannattu seinen Dienst als Seelsorger im Krankenhaus Hietzing in Wien-Lainz. Damit folgt er Pater Alfréd György nach, der nach Budapest in die Pfarre Pestszentlörinc Föplébánia übersiedelt. Seine Aufgaben dort bestehen in der Begleitung der Studenten, in der Berufepastoral sowie in der Begleitung der Kamillianischen Familien in Ungarn und Rumänien.

1.9.08
Abschieds- und Installierungsfeier am 1. September 2008 in der Kapelle des Krankenhauses Hietzing.
Pater Alfréd György (Bildmitte) wird als Krankenhausseelsorger von Pater Biju Nannattu abgelöst.
Als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Seelsorge verabschiedet wurde Frau Gertrud Westmark und
als neuer Mitarbeiter begrüßt Dr. Friedrich Vogel. Links im Bild Kirchenrektor Pater Joshy Kanjirathamkunnel.

1.9.08(Bild 2?)
Pater Biju Nannattu, neuer Krankenhausseelsorger in Wien-Hietzing.

Pater Wilfried Lutz befindet sich seit 1. August 2008 im St. Kamillus Wohn- und Pflegeheim Losensteinleiten in Oberösterreich. Aufgrund des erhöhten Pflegebedarfs konnte er mit der Pflege im Kloster Wien nicht mehr das Auslangen finden. Außerdem hat er in Losensteinleiten ein ihm vertrautes Zuhause und viele Menschen, denen er in seiner 40-jährigen Seelsorgetätigkeit im Blindenapostolat und in den Krankenhäusern von Linz und Steyr begegnet ist.

Pater Rudolf Nyikos war wegen zunehmender Verwirrtheit und Verschlechterung seines Allgemeinzustandes von Mai bis Juli 2008 Patient im Krankenhaus Hietzing. Am 21. Juli fand er Aufnahme im Geriatriezentrum Am Wienerwald. So ist Pater Nyikos ganz in der Nähe des Klosters untergebracht, befindet sich in vertrauter Umgebung und wird von Krankenpflegerinnen betreut, die ihn noch aus der Zeit kennen, wo er selber als Seelsorger die Patienten dieser Station besuchte. Und er kann bei Festen im Kloster dabei sein, so bei der Feier des 75. Geburtstages von Pater Gregotsch.

In Salzburg folgt P. Thomas Prakash Pater Stefan Wüger als Seelsorger in der Christian Doppler-Klinik nach. Pater Wüger wird nun als Pensionist in das Kolleg St. Kamillus übersiedeln.

Auch am Hilariberg tut sich einiges. So ist Pater Josef Angerer ab 1. September 2008 zusätzlich zu seinem Amt als Hausökonom Pfarrprovisor der Pfarre Brandenberg, die er „ex currendo“ vom Kloster Hilariberg aus betreuen wird.

Von 1969 bis 1987 waren in der Pfarre Maria Laah bei Wolfern vom Kloster Losensteinleiten aus Kamillianer als „Pfarradministratoren“ engagiert. Am 15. August 2008 feierte nun der dortige Pfarrer Rudolf Jachs das Jubiläum 30 Jahre Pfarrer von Maria Laah, bei dem Pater Leonhard Gregotsch die Festpredigt hielt.

Eine große Freude für die ganze Provinz war der 75. Geburtstag von Pater Provinzial Gregotsch, der am 21. September 2008 mit einem Gebet in der Kapelle und einem Mittagessen im Kamillianerkloster Wien festlich begangen wurde. Zugleich war es die Einweihung der neuen Küche, die sich unter der kundigen Leitung von Frau Andrea Frydrych bestens bewährte.

Pater Joshy Kanjirathamkunnel wurde in Nachfolge von P. Leonhard Gregotsch am 29. September 2008 zum Superior des Hauses Wien ernannt. P. Joshy ist Kamillianer aus der indischen Delegation und stammt aus Kerala. Seit 2005 ist er in Österreich, war nach einem halben Jahr Sprachstudium in Wien bereits Kaplan in Hollabrunn und seit 1. September 2006 Seelsorger im Krankenhaus Hietzing. Im Juli 2007 wurde er Vertreter des Hausoberen und Hausökonom im Hause Wien. P. Gregotsch hatte um Befreiung vom Amt des Superiors gebeten, da seine häufige Abwesenheit im Zusammenhang mit den wachsenden Anforderungen als Provinzial mit der erforderlichen Präsenz in der Kommunität nicht vereinbar ist.

6.7.08
Das traditionelle Kamillusfest am 6. Juli 2008 im Kloster Wien-Lainz war wieder bestens besucht.
Pater Joshy Kanjirathamkunnel predigte in der vollen Kirche begeistert und begeisternd über den hl. Kamillus.
Die anschließende Agape im Klostergarten bei herrlichem Wetter genossen an die 70 Kamillus-Freundinnen und -Freude.
Auf dem Bild oben wird heftig im Mitarbeiterkreis diskutiert, während unten eindeutig Festprediger Pater Joshy im Mittelpunkt steht.

6.7.08

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Predigt von Papst Benedikt XVI. in Lourdes am 15. September 2008
Papst Benedikt XVI. in Lourdes
Papst Benedikt XVI. in Lourdes

„Werdet in Treue zu Jesus
zu Quellen lebendigen Wassers!“
Predigt von Papst Benedikt XVI. in Lourdes

Höhepunkt der 150-Jahr-Feier des bedeutenden südfranzösischen Marienwallfahrtsortes Lourdes war ein Gottesdienst für kranke und behinderte Menschen, den Papst Benedikt am 15. September 2008 auf dem Vorplatz der Basilika zelebrierte. Dabei erteilte er in einer für Päpste ungewöhnlichen Geste zehn Personen das Sakrament der Krankensalbung. Sechs Frauen und vier Männer aus verschiedenen Ländern salbte er dabei Stirn und Hände und sprach ihnen den Beistand Christi zu. Im Folgenden die Predigt des Heiligen Vaters.

Liebe Brüder im Bischofs- und im Priesteramt, liebe Kranke, liebe Begleiter und Pfleger, liebe Brüder und Schwestern!

Wir haben gestern das Kreuz Christi gefeiert, das Werkzeug unseres Heils, das uns die Barmherzigkeit unseres Gottes in ihrer ganzen Fülle offenbart.  mehr... mehr...

Verabschiedung von Pater Wüger
Pater Wüger bei der Ordensverleihung
Pater Wüger im Kreis seiner Mitbrüder bei der Ordensverleihung.

Mit 31. August 2008 trat Pater Stefan Wüger nach 29 Jahren Seelsorgsdienst in der Christian Doppler-Klinik in Salzburg in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Pater Thomas Prakash.

Der am 2. Februar 1935 in Pamhagen im Burgenland geborene Stefan Wüger trat 1948 dem Kamillianerorden bei und wurde am 26. Juli 1960 zum Priester geweiht. Nach Unterrichtstätigkeit am Ordensgymnasium in Losensteinleiten (Mathematik und Physik) und Seelsorgsdiensten in Linz und Wien kam er 1979 nach Salzburg und wurde Krankenhausseelsorger an der Landesnervenklinik Salzburg. In diesem schwierigen Arbeitsfeld fand er hohe Anerkennung bei Patienten, Ärzten und Mitarbeitern. Für seine 25-jährige seelsorgliche Begleitung des „Sonnenzugs“, ein Eisenbahnzug, der für Menschen mit Behinderung in Österreich und in den Nachbarländern Rundreisen veranstaltete, wurde er 1997 mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Bei der Abschiedsfeier würdigte Pater Alfred Pucher im Namen der ganzen Ordensprovinz den langjährigen treuen Dienst Pater Wügers: „Dass Du trotz aller schwierigen Phasen so lange ausgehalten hast, zeugt von Deinem Durchhaltevermögen, aber auch davon, dass Dein Herz an diesem Ort gehangen ist und noch immer hängt ... Als kleines symbolisches Geschenk möchte ich Dir eine alte Flasche Wein aus Deiner näheren Heimat überreichen. Zu Deinen heimatlichen Wurzeln hast Du ja immer bis heute eine gute Verbindung behalten. Mit den alten Weinen ist es leider so, dass sie im Laufe der Jahre verdunsten ... Im Gegensatz dazu verdunstet das Gute, das Du hier in den vielen Jahren für die Kranken und die Angestellten getan und gesät hast, nicht. Unzähligen Kranken bist Du beigestanden, hast sie in die Ewigkeit hinüber begleitet, bist den Angehörigen nahe gewesen, hast Dich um die Angestellten des Hauses bemüht. All das ist ein wesentlicher Teil Deiner Lebensgeschichte geworden, der im Buch des Lebens bei Gott für immer aufgehoben und Dir gut geschrieben ist ...“

14.9.08
Pensionisten unter sich: Pater Stefan Wüger und Pater Stefan Gruber (von links).

Kamillusfest am 6.7.2008 in Wien-Lainz
Kamillus, Patron der Kranken und ihrer Helfer
Kamillus, Patron der Kranken und ihrer Helfer
Kamillus, Patron der Kranken und ihrer Helfer

Einladung

Wir feiern das Fest unseres Ordensvaters
KAMILLUS VON LELLIS
1550 - 1614
Patron der Kranken und ihrer Helfer.

Wir, die Kamillianer von Wien,
laden sie herzlich ein zum Kamillusfest
am 6. Juli 2008

in unser Kloster Versorgungsheimstraße 72, 1130 Wien

PROGRAMM

07:30 Uhr: Gottesdienst in der Klosterkirche

15:30 Uhr: Gottesdienst in der Karl Borromäus-Kirche
im Geriatriezentrum am Wienerwald,
Wien XIII - 1130 Wien, Versorgungsheimplatz 1
Hauptzelebrant und Festprediger:
Pater Joshy Kanjirathamkunnel


16:30 Uhr: Agape im Garten des Kamillianerklosters

 
Jubiläumsgottesdienst
größer

Kirche Karl Borromäus,
Geriatriezentrum am Wienerwald
1130 Wien, Versorgungsheimplatz 1

200. Fürbittgottesdienst

mit den Kranken und ihren Helferinnen und Helfern

am Montag den 16. Juni 2008

14.30 Uhr Aussetzung und Rosenkranz
15.30 Uhr Jubiläumsgottesdienst

Zelebrant und Prediger Silvio Crosina
(Seelsorger für das Krankenhauspersonal)


An der Orgel: Dr. Brigitte Dohl

 
Gnadenbild: "Maria, Heil der Kranken"
Das Gnadenbild:
"Maria, Heil der Kranken"

Die Frage nach dem geschichtlichen Ursprung des Titels »Maria, Heil der Kranken« ergibt, dass die Anrufung im 16. Jahrhundert in der Lauretanischen Litanei ihren Platz hatte.

Seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts befindet sich das wunderbare Gemälde in der St. Magdalenenkirche der Kamillianer in Rom und wird dort verehrt.
Früher soll das Bild die Privatkapelle der Päpste geschmückt haben, vor ihm kniend habe Papst Pius V. während der denkwürdigen Seeschlacht von Lepanto (1571) gebetet und dabei die Nachricht über den Sieg der Christen über die Türken erhalten.
Ein Zeitgenosse des heiligen Kamillus († 1614) P. Simonio, erbat sich das Bild, das bisher im Privatbesitz war, zur öffentlichen Verehrung in der Mutterhauskirche der Kamillianer, dem Orden der „Diener der Kranken”.
Bald war das Bild in ganz Italien und darüber hinaus bekannt, überall verehrte man seine Nachbildungen, seit 1906 auch hier in Wien-Lainz.

Seit 1991 ist jeweils am 16. eines jeden Monats ein Fürbittgottesdienst.

Diesmal ist es der 200!

Zu diesem Jubiläumsgottesdienst am 16. Juni 2008 möchten wir Sie gerne einladen.

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Geriatrischen Zentrums

Zeugnis geben von der Liebe Christi

Ein Brief an die Kamillianische Familie

Rosabianca Carpene

Im Folgenden einige Gedanken aus dem ersten Rundbrief des neuen Präsidiums der Kamillianischen Familien der Laien. Der ganze Brief findet sich im Internet unter www.kamillianer.at/kamfam/carpene08.htm.

„Es geht um die Kommunikation unter uns in der Kamillianischen Familie. Es gibt sie auf der ganzen Welt. Was können wir tun, damit unsere Überlegungen alle Mitglieder erreichen? Ich denke, dass es die Sprache der Liebe ist, die uns eint. Denn das Kennen des anderen kann uns von Vorurteilen und vorgefassten Meinungen befreien.

Dabei bietet uns das Wort Gottes den Schlüssel für unsere alltägliche menschliche Erfahrung. Zum Beispiel die Geschichte vom Turmbau zu Babel in Genesis 11 und als Gegenbild dazu der Bericht vom Pfingsttag in der Apostelgeschichte Kapitel 2. Wichtig ist, dass wir nicht nur persönlich, sondern auch gemeinschaftlich das Gute sehen an allen, die uns nahe stehen. Mit jeder solidarischen und dienstbereiten Geste können wir mit unserem Leben die Wunder erzähle, die der Herr wirkt. Im Statut der Kamillianischen Familie finden wir Stichworte für eine Vertiefung und einen Austausch, auch in Gruppen, über unsere Spiritualität. So spricht der Artikel 1 davon, die in der Taufe angenommene Verpflichtung zu leben und Zeugnis zu geben von der Liebe Christi gemäß dem Charisma des hl. Kamillus.

Die kamillianische Spiritualität hat einen präzisen Bedeutungsinhalt: Sie drückt unsere Verbindung mit dem Herrn und mit den Brüdern und Schwestern aus und das sagt etwas über die Beziehung zu den Menschen aus, denen wir begegnen. Niemals gehen wir unberührt am Leiden vorbei. Auch wir sind Kranke. Wir tragen Verwundungen. Wir können uns anderen nähern, indem wir unsere eigenen Verwundungen annehmen. Auf diese Weise können wir zur Heilung der Verletzungen der anderen beitragen, die Schmerzen von ihnen nehmen und das Öl des Trostes auf ihre Wunden gießen.

Wir sind überzeugt, dass in der ganzen Heilsgeschichte Gott an jedem Ort der Welt gegenwärtig ist. Jeder Ort ist heilig und in gleicher Weise ist jeder Mensch heilig, denn Gott wohnt in ihm. Ich glaube, dass jeder von uns darüber viel nachdenken kann, was es bedeutet, dass Gott in jedem Menschen gegenwärtig ist, besonders in den Leidenden und Armen.“

Rosabianca, Präsidentin,
mit Amalia, Elvira und Giosuè

Altarbild des Auferstandenen
Altarbild: Christus der Auferstandene


 

 
Gesegnete Ostern wünschen Ihnen die Kamillianer in Österreich-Ungarn!

 
„Samar - das Spital der Armen” - Missionsprojekt 2/2008

das Spital „San Camillo“
Das Kamillianer-Spital in Calbayog auf der philippinischen Insel Samar.
 

„San Camillo“ auf den Philippinen

7.103 Inseln zählen die Philippinen. Doch der Reichtum des Landes sind nicht die Inseln, sondern die Jugend. 80 Prozent der Einwohner sind unter 25 Jahren. Auch die Kamillianer sind jung. Seit 2003 bilden sie eine eigene Ordensprovinz. Doch mit der Zahl der Berufe wachsen auch die Aufgaben.

"zum Missionsprojekt"

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Kamillianische Familie International

zum Bericht

„Geh und handle ebenso!“
Generalversammlung der Kamillianischen Familien in Mottinello

Vom 21. bis 26. April 2008 fand in Mottinello bei Venedig die zweite Internationale Generalversammlung der Kamillianischen Familie der Laien statt. 51 Personen, Laien und Geistliche Assistenten aus 18 Ländern nahmen teil. Aus Österreich mit dabei: die Präsidentin Felicitas Seidl, Frau Christa Kahr, P. Alfred György und P. Prov. Leonhard Gregotsch. Gewählt wurde auch eine neue Zentralkommission. Präsidentin ist nun Frau Rosabianca Carpene. mehr... mehr...

 
Regelmäßige Lourdes-Wallfahrt der Kamillianer.

150 Jahre Lourdes-Wallfahrt


150 Jahre Wallfahrt nach Lourdes

Ein Bild aus historischer Zeit: Die regelmäßige Lourdes-Wallfahrt der Kamillianer, veranstaltet vom österreichischen Lourdes-Komitee. Vorn rechts: Pater Peter Mollner. Vor 150 Jahren, 1858, erschien der jungen Bernadette Soubirous insgesamt 18 Mal in der Grotte von Massabielle (= alter Fels) eine weiß gekleidete Frau und gab sich als „Unbefleckte Empfängnis“ zu erkennen. mehr... mehr...


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30 Jahre Altenhof

Altenhof-Logo

30 Jahre Altenhof

Vom „Behindertendorf“ zur modernst eingerichteten umfassenden Reha- und Therapie-Einrichtung. „Altenhof, das Dorf“ war schon immer auf der Höhe der Zeit. Mit einem Platzlfest am 27. Juni 2008 wurde jetzt das 30-jährige Bestehen gefeiert. Mit dabei waren der „Gründer“ Pater Dr. Anton Gots und Pater Alfred György. Präsentiert wurde auch ein reich bebildertes Buch mit vielen alten Fotos und Erinnerungen.  mehr... mehr...

 
Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 45. Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 13. April 2008

zur Papstbotschaft
Papst Benedikt XVI.

Liebe Brüder und Schwestern!

Für den Weltgebetstag um geistliche Berufungen, der am 13. April 2008 abgehalten werden wird, habe ich folgendes Thema gewählt: „Die Berufungen im Dienst der Kirche in ihrer Sendung.” Den Aposteln vertraute der auferstandene Jesus den Auftrag an: „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” (Mt 28,19). Und er versicherte ihnen: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt” (Mt 28,20). Die Kirche ist als ganze und in jedem ihrer Glieder missionarisch. Wenn kraft der Sakramente der Taufe und der Firmung jeder Christ berufen ist, das Evangelium zu bezeugen und zu verkünden, so ist die missionarische Dimension besonders und sehr eng mit der priesterlichen Berufung verbunden. Im Bund mit Israel vertraute Gott auserwählten Männern, die von ihm berufen und in seinem Namen zum Volk gesandt wurden, die Sendung an, Propheten und Priester zu sein. So tat er es zum Beispiel mit Mose. Jahwe sagte zu ihm: „Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk aus Ägypten heraus! ... Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg verehren” (Ex 3,10.12). Ebenso geschah es mit den Propheten. mehr... mehr...

 

„Welttag der Kranken” am 11. Februar 2008

Die zentrale Feier zum Welttag der Kranken in der Erzdiözese Wien:

Samstag, 9. Februar 2008, um 15 Uhr
Festgottesdienst im Wiener Stephansdom
mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn

 
Im Anschluss an die Eucharistiefeier besteht die Möglichkeit, einzeln den Segen und die Krankensalbung zu empfangen.
 
Eingeladen zum „Fest der Kranken” sind alle Kranken, besonders aber die Bewohner von Alten- und Krankenheimen, von Seniorenhäusern, Pflegestationen und Krankenanstalten sowie alle alten und kranken Mitglieder von Ordensgemeinschaften. Eingeladen sind auch die, die als Ärzte, Schwestern, Krankenbetreuer oder Pfleger im Dienst von alten und kranken Menschen stehen.
 
Die Zufahrt mit Kranken- bzw. Behindertentransportfahrzeugen ist über die Singerstrasse und die kurze Curhausgasse bis unmittelbar zum Dom-Eingang möglich.
 
zur päpstlichen Botschaft zum Welttag der Kranken hier.

 

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Klausurtagung der Kamillianischen Familien in Österreich

Unter Leitung der Präsidentin Felicitas Seidel fand vom 11. bis 12. Jänner 2008 im Bildungshaus Greisinghof in Tragwein, Oberösterreich, die Klausurtagung der Gemeinschaft der Kamillianischen Familien statt. Dabei ging es um das Jahresprogramm 2008, den wichtigen Informationsaustausch sowie um eine Bestärkung im kamillianischen Dienst an kranken und leidenden Menschen. mehr... mehr...

Salzburg:
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Diplomverleihung zum Abschluss des 17. Krankenhaus-Seelsorge-Kurses

Mit der Diplomverleihung in der Pfarre St. Johannes am LKH Salzburg wurde am 1. Februar 2008 der 17. Krankenhaus-Seelsorge-Kurs abgeschlossen. Der Kurs dauerte eineinhalb Jahre, war berufsbegleitend und wurde in mehreren Wochenblöcken abgehalten. Unter den sieben Teilnehmern/innen (Priester, Ordensfrauen und Laien) aus ganz Österreich waren auch die beiden indischen Kamillianer P. Thomas und P. Joshy, die in Österreich im Einsatz sind. Sie haben sich intensiv mit den theologischen, spirituellen und persönlichen Anforderungen des Berufes als Krankenhaus-Seelsorger auseinandergesetzt. Die Überreichung der Diplome durch den Seelsorgeamtsleiter der Diözese Linz, Kann. Msgr. Wilhelm Vieböck, bei einer sehr gut gelungenen Feier, war der wohl verdiente Lohn der Mühen.

 

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Die Kamillianische Familie Schwanenstadt
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Engagiert im Geist des hl. Kamillus:
die Kamillianische Familie Schwanenstadt.
Vorn rechts der Leiter, Franz Pucher.

1994 nach einem Einführungsvortrag und anschließender Schulung durch P. Dr. Anton Gots in Schwanenstadt gegründet, zählt die Gruppe derzeit 15 Mitglieder. Der Pfarrer wird durch Diakon Hans Tropper vertreten. Leiter der Gruppe ist Franz Pucher.

Mit zehn bis zwölf Teilnehmern/innen trifft sich unsere Kamillianische Familie ca. alle sechs Wochen. Dabei geht es um das gemeinsame Beten für die angesprochenen Anliegen und vor allem für die Kranken und die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Dann um Schriftlesung (das Evangelium vom kommenden Sonntag), Erfahrungsaustausch und Terminplanung. Am Schluss unserer ca. eineinhalb Stunden dauernden Treffen steht ein gemütliches Beisammensein.

Jede/jeder aus unserer Familie stellt sich einen Nachmittag pro Monat für den Krankenbesuchsdienst zur Verfügung. Acht besuchen die Kranken unserer Pfarre im Landeskrankenhaus Vöcklabruck. Drei fahren monatlich ins Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Kreuz nach Wels. Fünf weitere Mitglieder besuchen die Bewohner des Seniorenheims in Schwanenstadt. Die Besuche werden zu zweit gemacht. Vor dem Besuch wird für die Kranken gebetet und am Schluss noch einmal für alle Anliegen der Besuchten.

Jeweils im Februar feiern wir einen Krankensonntag, oft mit P. Alfred Pucher. Gemeinsam mit Pfarrer Gilbert Schandera gibt er dann anschließend Gelegenheit zum Empfang der Krankensalbung.

Wir danken allen Mitarbeitern der Kamillianischen Familie für ihren Dienst an den Kranken und für ihr Glaubenszeugnis, das sie durch ihre Arbeit geben.

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Aktion der Kamillianer zum Weltlepratag
am 27. Jänner 2008:
zum Arkikel: Lepraprojekt 2008 [Link zum kompletten Artikel:
Lepraprojekt 2008
]

„... ausgesetzt. Lepra in China.
      Kamillianer helfen leben”

Noch immer gibt es weltweit 12 Millionen Leprakranke. Und jede Minute kommt ein weiterer hinzu. In Indien, in Thailand, in Madagaskar und China. Hier kämpfen die Kamillianer seit Jahrzehnten gegen die Lepra. Tausende Kranke konnten in ein menschenwürdiges Leben zurückkehren. Doch Tausende warten noch. Zum Beispiel in China. Wir bitten Sie um Hilfe für:

  1. Medikamente und Verbandmaterial. Die Heilung eines Leprakranken kostet bis zu 150 Euro. Jeder Euro trägt zur Heilung bei.
  2. Eine warme Mahlzeit für die 70 Waisenkinder im Lepradorf Shih Zhong, Provinz Yunnan. Kosten pro Kind und Tag: 70 Cent. Auch hier hilft jeder Cent zum Überleben - und schenkt Hoffnung.
  3. Ein Baustein von 25 Euro für die neue Straße zur Volksschule der Kamillianer im Lepradorf Shih Zhong. Gesamtkosten: 18.000 Euro.

27. Jänner 2008: Weltlepratag. Medikamente heilen. Wir können helfen. Jetzt auch in China. Bitte, geben Sie mit Ihrer Spende leprakranken Menschen eine Chance!

Gesundheitsdienst der Kamillianer Österreich
1130 Wien, Versorgungsheimstraße 72
E-Mail: missionswerk@kamillianer.at

Kontoverbindung:
PSK 2482.200 BLZ 60000 - Raiba Wien Nr. 2.317.352 BLZ 32900
Kennwort Lepra

siehe auch: "Was ist Lepra?"


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„Redemptoris Mater” - Das Kamillianer-Spital in Ashotsk/Armenien
Missionsprojekt 4/2007

„Gesundheit für alle!” Das wäre ein Traum für das 21. Jahrhundert! Die Kamillianer versuchen, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Zum Beispiel in der Kaukasus-Republik Armenien. Hier sind die Menschen so arm, dass sie sich eine medizinische Versorgung nicht leisten können. In ihrem Krankenhaus in Ashotsk stellen die Kamillianer alles kostenlos zur Verfügung, was die Menschen dort brauchen - und noch viel mehr.
 
Das Krankenhaus der Kamillianer mit dem schönen Namen „Redemptoris Mater - Mutter des Erlösers” liegt am Rande der kleinen Stadt Ashotsk, zwölf Kilometer von der Grenze zu Georgien entfernt. Wir befinden uns hier mitten im Kleinen Kaukasus-Gebirge im Norden des Landes auf genau 2040 Meter Seehöhe.   mehr...

 

2008 - Jahr der Gesundheit
Leprakranker

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2008 offiziell zum Jahr der Gesundheit erklärt. Es soll auf die schwierige Situation aufmerksam machen, in der sich 41 Prozent der Menschen weltweit befinden, die keinen Zugang zum Gesundheitswesen haben. So stirbt alle 30 Sekunden in Afrika ein Kind an Malaria, und jede Stunde kommt zu den zwölf Millionen Leprakranken einer hinzu. Das „Jahr der Gesundheit” ist auch eine besondere Herausforderung für den Krankenpflegeorden der Kamillianer, der nun seit fast 400 Jahren im Dienst der Gesundheit steht. Die „Diener der Kranken”, die in 35 Ländern der Welt tätig sind, unterhalten eine beachtliche Anzahl von Gesundheitseinrichtungen: 40 Krankenhäuser, 30 Kliniken und Ambulatorien, 32 Alters- und Behindertenheime, 8 Lepradörfer, 8 Aidszentren, 26 Ernährungszentren für Kinder und Jugendliche, 12 Medizinische Zentren, 17 Aus- und Fortbildungsinstitute im Gesundheitswesen sowie zwei Universitäten, die ebenfalls im Dienste der Gesundheit stehen.

 

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Orden aktuell
"Kamillus heute"




"Kamillus heute":
Ausgabe Dezember 2008 erschienen.
Bestellungen im Provinzialat der Kamillianer, Versorgungsheimstraße 72, 1130 Wien.

Aus OSCam wird MI
Ein Wunsch des letzten Generalkapitels der Kamillianer im November 2007 war es, die Abkürzung des Ordensnamens weltweit zu vereinheitlichen. Offiziell heißt der Orden der Kamillianer im Lateinischen „Ordo Ministrantium Infirmorum“, abgekürzt „MI“, zu Deutsch „Orden der Diener der Kranken“. Teilweise bisher gebräuchliche Abkürzungen wie „OSCam“ oder OSC („Ordo Sancti Camilli - Orden des hl. Kamillus“) sollen künftig vermieden werden.

Pater Biju Nannattu,
Kamillianer aus Indien und seit Februar 2007 in Österreich, beendet sein Seelsorgepraktikum bei Hollabrunn im Weinviertel und wird ab 1. Oktober 2008 in Nachfolge von Pater Alfréd György zweiter Krankenhausseelsorger im Krankenhaus Wien-Hietzing.

Motorradsegnung im Geriatriezentrum am Wienerwald
Bereits zum zehnten Mal fand unter der bewährten Leitung von Hans Ruzicka am 31. Mai 2008 im Geriatriezentrum Am Wienerwald die traditionelle ökumenische Motorradsegnung statt. Nach der Segnung durch Pater Edmund Dorner und Pfarrer Karl Weinberger gab es für die rund 45 „Biker“ ein gemütliches Beisammensein. Die Initiative geht auf den früheren Seelsorger im damaligen Altersheim Lainz, Pater Franz Lachinger, zurück.

"Ökumenische Motorradsegnung"

518.000 Euro
hat das Missionswerk der Kamillianer dank zahlreicher Spenderinnen und Spender im Jahr 2007 für Heil und Heilung in armen Ländern bereitgestellt. Schwerpunkte waren die Lepra- und Aidshilfe in Peru, Indien, China und Madagaskar. 120.000 Euro erhielt das Poliambulatorium der Kamillianer in Georgien. Unterstützt wurde auch die so wichtige Ausbildung künftiger Kamillianer und Gesundheitshelfer in Afrika, Indien und Brasilien.

Am Pfingstseminar
für die Kamillianische Familie mit Pater Leonhard Gregotsch am 23. Mai 2008 im früheren Kamillianerkloster Losensteinleiten bei Steyr in Oberösterreich nahmen 35 Personen teil. Das Thema lautete „Die Werke der Barmherzigkeit: ... die Kranken besuchen!“ Vorgesehen war auch eine Fußwallfahrt nach Maria Laah, wo auch der Abschlussgottesdienst stattfand.

200. Fürbittgottesdienst
Am 16. Juni 2008 fand in der Karl Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum Am Wienerwald der 200. Fürbittgottesdienst mit den Kranken und ihren Helfern und Helferinnen statt. Zelebrant und Prediger war der Seelsorger für das Krankenhauspersonal, Silvio Crosina. An der Orgel spielte Dr. Brigitte Dohl. Diese Fürbittgottesdienste finden seit dem Jahr 1991 jeweils am 16. des Monats statt.

Grundgesetz
Mit der Überarbeitung des Grundgesetzes und der Allgemeinen Verordnungen beauftragt wurde eine Arbeitsgruppe mit folgenden Mitgliedern: P. Francisco Alvarez (Spanien), P. Laurent Zoungrana (Burkina Faso), P. Angelo Brusco (Italien), P. Generalvikar Jesús Maria Ruiz (Spanien), P. Leonhard Gregotsch (Österreich), Br. José Bermejo (Spanien). Damit wird ein Wunsch des letzten Generalkapitels erfüllt (Bild unten, von rechts).

Dekanatsbesuch in Wien-Lainz
Am 26. April 2008 besuchte der Pastorale Vikariatsrat Stadt Wien mit Bischofsvikar Karl Rühringer und den Wiener Dechanten die Pfarre Maria, Heil der Kranken. Die Mitglieder informierten sich über die Arbeit im Geriatriezentrum und besichtigten den Pavillon VII. Die Präsentation seitens des Kirchenrektors Pater Edmund Dorner hinterließ bei den ca. 35 Besuchern einen tiefen Eindruck.

20 Jahre „Camillianum“ in Rom


Den Kranken dienen wie Kamillus - dazu gibt das „Camillianum“ das wissenschaftliche Rüstzeug. In unserem Bild segnet der hl. Kamillus einen Kranken (Statue in der Karl-Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum Am Wienerwald).

Mit einem wissenschaftlichen Symposium am 15. und 16. Mai 2008 feierte das ordenseigene Institut für Krankenpastoral in Rom, das „Camillianum“, sein 20-jähriges Bestehen. Seit 1989 unterrichtet hier auch Pater Provinzial Leonhard Gregotsch zu den Themen Gesundheitswesen, Gesundheitsgesetzgebung und Menschenrechte.

Das Camillianum wendet sich an alle im Gesundheitsdienst Beschäftigten: Krankenhausseelsorger, Ordensmänner, Ordensfrauen, Mediziner, Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen, ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie sollen ihre Motivation und Ausbildung für ihren Dienst am kranken Menschen vertiefen. Auf wissenschaftlichem Niveau bietet das Camillianum einen Studienplan an, der Theologie und Ordenstradition mit den Humanwissenschaften verbindet. Ziel ist eine ganzheitliche und dynamische Ausbildung. Eckpunkte bilden Themen wie: Würde der Person, ganzheitliche Begegnung, Mitverantwortung des Kranken, Werte einer christlichen Ethik, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Dialog zwischen Theologie und Humanwissenschaften, Spiritualität des Evangeliums, Ökumene sowie Dialog der Religionen.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre, die mit dem Lizentiat oder dem Doktorat in der Theologie der Krankenpastoral abgeschlossen werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein theologisches Abschlussdiplom oder eine andere gleichwertige Ausbildung.

Ein großes Verdienst erwirbt sich das Institut mit der Ausbildung von Studenten aus Missionsländern. Als Multiplikatoren kehren sie in ihre Heimatdiözesen zurück und organisieren dort mit Rückendeckung durch das Camillianum die meist noch unbekannte Krankenseelsorge. So weht der Geist des hl. Kamillus weit über die Ordensgrenzen hinaus.
 Interview mit dem Rektor des „Camillianum“ in Rom, Kamillianerpater Luciano Sandrin vom Juli 2008 anläßlich des 20jährigen Bestehens des Instituts für Krankenpastoral

 

 

Brotverteilung im Kamillianerkloster Nyíregyháza.

Graz-Karlau

Bei einer "Hofer-Aktion" im Dezember 2007 des Pfarrverbandes St. Andrä-Karlau wurden 33 Tonnen Lebensmittel gesammelt. Auch die Pfarren Mariahilf, Kalvarienberg, Andritz, Liebenau, Straßgang, St. Elisabeth, Stainz, Wies und Deutschlandsberg beteiligten sich. Die Lebensmittel gingen an Kamillianerpater Dr. Anton Gots nach Nyíregyháza für Bedürftige in Ost-Ungarn, Ukraine und Rumänien oder an Bedürftige in den Pfarren.

"Kamillus heute"

"Kamillus heute":
Vierteljährliche Informationsbroschüre
Bestellungen im Provinzialat der Kamillianer, Versorgungsheimstraße 72, 1130 Wien.

 

Renato Dodic begann am 8. Dezember 2007 sein Noviziat.
Neben ihm Novizenmeister Pater Provinzial Leonhard Gregotsch.

Neu im Noviziat

Am 8. Dezember 2007, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, wurde in der Kapelle des Kamillianerklosters Wien Renato Dodic feierlich eingekleidet. Damit begann seine Noviziatszeit, die er zusammen mit Páljános Sándor und Horvath László als Vorbereitung auf den Ordenseintritt verbringen wird. Renato wurde 1979 in Zagreb, Kroatien geboren, lernte Medizintechnik und arbeitete vier Jahre lang in einem Altersheim der Caritas in Deutschland. 1997 trat er in das Priesterseminar von Zagreb ein, wirkte u. a. als Dom-Zeremoniar und schloss im Jahr 2006 das Theologiestudium ab. Eine schwere Krankheit, von der er auf wunderbare Weise Genesung fand, bewog ihn zum Eintritt in den Kamillianerorden. Wir wünschen ihm eine gute Zeit des Noviziates und Gottes Segen für seinen Lebensweg im Kamillianerorden.

Essen
Neben dem „Freundeskreis St. Kamillus” in Freiburg im Breisgau hat sich Anfang 2007 auch in Essen eine Kamillianische Familie gegründet. Sie trifft sich monatlich und leistet ehrenamtliche Dienste in der Alten- und Krankenseelsorge.

Alten-Pflegekongress
„Diener des Lebens sein in all seinen Phasen” war das Thema eines Internationalen Kongresses vom 15. bis 17. November 2007 im Vatikan mit rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dabei ging es um Herausforderungen und Möglichkeiten der seelsorglichen Begleitung in der letzten Lebensphase. Der frühere Generalobere der Kamillianer, Pater Frank Monks, referierte zum Thema „Kranke und alte Priester und Ordensleute”. Auch eine Papstaudienz stand auf dem Programm. Aus Österreich nahm Pater Provinzial Leonhard Gregotsch an dem Kongress teil. [→ Ansprache des Papstes (in neuem Fenster)]

 

Camilliani Oggi
„Kamillianer heute”, unter diesem Titel hat das Generalat in Rom nach über 20 Jahren eine aktualisierte Broschüre über den Kamillianerorden zusammengestellt. Auf 146 Seiten informiert sie in Wort und Bild umfassend über weltweite Arbeit der Kamillianer. Die deutsche Übersetzung ist in Vorbereitung.

»Hoffnungszeichen«
„Hoffnungszeichen – Das Sakrament der Krankensalbung.” So nennt sich eine 40 Seiten umfassende Broschüre, die besinnliche Texte, Gebete, Berichte und Lebenserfahrungen zum Thema Krankheit und Sterben bietet. Um 3 Euro erhältlich beim Behelfsdienst der Diözese St. Pölten, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten (Tel.: 02742/398-315).

Maria Höller
Unter dem Titel: „Manchmal möchte ich ein Kaktus sein”, hat die Pastoralassistentin in Altenhof am Hausruck einen neuen Lyrikband veröffentlicht. Für zwölf Euro zu erwerben bei Maria Höller, Hueb 13, 4674 Altenhof/Hausruck (maria.hoeller@baumnet.at).

 

Pater Dr. Domenico Casera

P. Domenico Casera †
Am 17. August 2007 starb Pater Dr. Domenico Casera, ein großer Freund der österreichischen Kamillianerordensprovinz. Der 1920 geborene Domenico war nach seiner Profess 1941 und Priesterweihe 1944 zunächst Lehrer und wirkte dann von 1947 bis 1953 als Privatsekretär an der Seite des damaligen Generaloberen P. Charles Mansfeld. Lange Jahre war er Redakteur der Zeitschrift der lombardo-venetianischen Provinz „Vita Nostra”. Angeregt durch den „frischen Wind” des Zweiten Vatikanum ging Pater Casera 1963 als Gründer einer Mission nach Kanada und spezialisierte sich im Fach Pastoraltheologie. Bei der Erneuerung des Grundgesetzes und der Konstitutionen war er ein wichtiger Mitarbeiter. 1977 wurde er zum Generalvikar des Ordens gewählt; 1987 übernahm er die Leitung des neu gegründeten Internationalen Instituts für Krankenpastoral, Camillianum. Die letzten Jahre verbrachte er in der Kommunität von Bologna. „Ausgerüstet mit hoher Intelligenz, großer Offenheit und Neugierde, war er ein stiller und nüchterner Beobachter der Menschen, ein gradliniger Lehrer und Schriftsteller” – so charakterisiert ihn die Parte. R.i.P.

Neue Hausobere
Die neuen Hausoberen in unserer Provinz: P. Leonhard Gregotsch (Wien), P. Alfred Pucher (Salzburg) und P. Dr. Anton Gots (Nyiregyháza).

 

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Kamillianisches Panorama

P. Thomas Prakash,
Krankenhausseelsorger im
Landeskrankenhaus Salzburg.

Krankenhausseelsorge als »Seel-Sorge« - P. Thomas Prakash am LKH Salzburg

Kamillianerpater Thomas Prakasch kam gemeinsam mit P. Joshy im Jahr 2005 aus Südindien nach Österreich und arbeitet seit September 2007 als Krankenhausseelsorger am Landeskrankenhaus Salzburg. Im Folgenden stellt er sich kurz vor.

1967 bin ich in der südindischen Provinz geboren. Eine starke Basis für meine Berufung war, dass ich aus einer traditionellen katholischen Familie komme. Bis zur mittleren Reife habe ich in meiner Heimat die Schule besucht. Dann studierte ich drei Jahre an der kulturellen Akademie und habe 1984 am Ende dieser Ausbildung maturiert. Während meiner Schulausbildung, habe ich gleichzeitig die Sonntagsschule absolviert und bin dann ins Priesterseminar der Kamillianer eingetreten, ... mehr... mehr...

 

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Jahrestreffen der ACR in Ungarn

Am 14. Oktober 2007 feierte die in Ungarn noch recht junge Gemeinschaft der „Dienerinnen Christi des Königs” (ACR = Ancillae Christi Regis) ihr Jahrestreffen in der Kleinstadt Borsodnádasd. Bei einem feierlichen Gottesdienst legten zwei Schwestern ihre ewige Lebensweihe ab, drei erneuerten ihr Erstversprechen und zwei weitere Schwestern legten ihr Erstversprechen ab. mehr... mehr...

 


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IBG jetzt GmbH
Neue Rechtsform für das Kamillianer-Institut

Mit 1. Jänner 2008 wird das vor genau 20 Jahren in Losensteinleiten gegründete Institut für Bildung im Gesundheitsdienst (IBG) als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wirtschaftlich selbstständig. mehr... mehr...


Pater Joshy Kanjirathamkunnel

„Nur positive Erfahrungen ...” P. Joshy - Seelsorger im Krankenhaus Hietzing

Vor zwei Jahren kam Kamillianerpater Joshy Kanjirathamkunnel, 1970 in Kerala in Südindien geboren, nach Österreich. Seit September 2007 ist er als Nachfolger von P. Alois Kummer verantwortlich für die Seelsorge im 1.000-Betten-Krankenhaus Hietzing, vormals Lainz. Im Folgenden berichtet er über seinen Werdegang.

Ich komme aus einem ganz katholischen Dorf. Wir waren sechs Schwestern und zwei Brüder. Zwei Schwestern wurden Kamillianerinnen, die dritte Franziskanerin. Zu Hause leben wir von dem, was der Boden bringt, angefangen von Gummibäumen über Cashew-Sträucher und Kokospalmen. 20 Kilometer von unserem Dorf entfernt leben Kamillianische Schwestern. mehr... mehr...

 


Helfen von Mensch zu Mensch - als Krankenseelsorger


Fr. Béla Maczák
Seit Oktober 2006 arbeitet Frater Béla Maczák als Krankenhausseelsorger im ostungarischen Nyiregyháza. Hier sein Bericht über Krankenhausseelsorge in postkommunistischer Zeit.

1989, nach der politischen Wende, wurde das Medikamentenlager des Spitals zu einer Kapelle umgebaut und am 20. August 1990 eingeweiht. Seit dieser Zeit gibt es eine offizielle Krankenhausseelsorge. Wesentlich dazu beigetragen hat der Kamillianerorden. P. Dr. Anton Gots stellte den Kontakt zur Krankenhausleitung her, der besonders in Zusammenarbeit mit der Humanpolitischen Abteilung segensreiche Auswirkungen zeitigte.

Jedes Jahr werden in den 2.231 Betten des Krankenhaus mehr als 85.000 Patienten gepflegt. Das Krankenhaus zählt 2.100 Mitarbeiterinnen und -arbeiter, darunter 450 Ärzte und 1.000 Pflegekräfte. Im Allgemeinen ist unsere Zusammenarbeit gut. mehr... mehr...

 

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