Kamillianer
zur Themenübersicht ]  - zurück -  [ Rückschau 2007 ] [ zur Seitenübersicht ] [ zurück zur Archiv-Übersicht ]
H i n w e i s: Die Größe der Schrift richtet sich nach Ihren Wünschen
und der Einstellung Ihres Browser-Programms.
»Termine« »Orden aktuell« »Kamillianisches Panorama«
Termine

Kamillus von Lellis, Fenster in der Bürgerspitalkirche Eferding in Oberösterreich.

Allen unseren Freunden und Mitarbeitern wünschen wir von Herzen ein frohes und gesundes neues Jahr 2007.

Die Kamillianer in Österreich
 

Termine:
27./28. Dezember 2006: Provinzkapitel im Kloster Wien
29. Jänner 2007: Provinzrat in Wien mit Budgetsitzung
4./5. Februar 2007: Vorstandssitzung der Kamillianischen Familien in Greisinghof
13. April bis 15. April 2007: Exerzitien mit P. Dr. Anton Gots in Subiaco/Kremsmünster
15. April 2007: Generalversammlung der Kamillianischen Familien.

Heilungsgottesdienste

Am 13. Jänner, 24. Februar und
12. März 2007
(hier auch mit Krankensalbung),
jeweils um 14 Uhr in der Michaelskapelle im Stift Kremsmünster.

Monatliche Fürbittgottesdienste im Geriatriezentrum Am Wienerwald:

16. Jänner, 16. Februar, 16. März 2007,
14.30 Uhr Rosenkranzgebet, 15.30 Uhr Heilige Messe
in der Kirche Karl Borromäus, Versorgungsheimplatz 1, 1130 Wien.
  


13. April bis 15. April 2007: Exerzitien mit P. Dr. Anton Gots in Subiaco/Kremsmünster
15. April 2007: Generalversammlung der Kamillianischen Familien und Neuwahl des Vorstands.

Heilungsgottesdienste

am 16. April, 16. Mai, 16. Juni 2007.

Jeweils um 14 Uhr in der Michaelskapelle im Stift Kremsmünster.

Monatliche Fürbittgottesdienste im Geriatriezentrum Am Wienerwald:

16. April, 16. Mai, 16. Juni 2007,
14.30 Uhr Rosenkranzgebet, 15.30 Uhr Heilige Messe
in der Kirche Karl Borromäus, Versorgungsheimplatz 1, 1130 Wien.

Fr. Alfréd György - Priesterweihe am 16. Juni 2007
in Nyíregyháza in Ostungarn
Primiz im Rahmen des Kamillusfestes am 8. Juli 2007
im Geriatriezentrum am Wienerwald (GZW)

Kamillusfest
am 8. Juli 2007
im Kloster Lainz - zugleich Primiz von Fr. György und Feier des 50. Priesterjubiläums von P. Leonhard Gregotsch.


 
 
Heilungsgottesdienste

am 8. September, 13. Oktober und 10. November 2007.

Jeweils um 14 Uhr in der Michaelskapelle im Stift Kremsmünster.

Monatliche Fürbittgottesdienste im Geriatriezentrum Am Wienerwald:

16. August, 16. September, 16. Oktober 2007,
14.30 Uhr Rosenkranzgebet, 15.30 Uhr Heilige Messe
in der Kirche Karl Borromäus, Versorgungsheimplatz 1, 1130 Wien.

Der Orden nach dem Generalkapitel
P. Dr. Renato Salvatore, Generaloberer des Kamillianerordens P. Dr. Renato Salvatore,
Generaloberer des Kamillianerordens

Propheten in der Welt der Gesundheit

Vom 7. bis 14. November 2007 kam in Rom die neu gewählte Generalleitung des Kamillianerordens mit den rund 19 Provinzialen, Vizeprovinzialen und Delegaten aus aller Welt zusammen. Dabei ging es um die Nacharbeit zum Generalkapitel, das vom 3. bis 19. Mai 2007 in Arricia bei Rom stattgefunden hatte. Im Folgenden einige Gedanken aus der Eröffnungsansprache des Generaloberen.

Dieses 56. Generalkapitel war ein wichtiges Ereignis für unseren Orden. Viele Anregungen unserer Mitbrüder sind aufgegriffen worden und sollen nun zur Verbesserung unseres Lebens und Dienstes als Kamillianer beitragen. Besonders sollten wir uns unserer prophetischen Mission in der Welt der Gesundheit bewusst werden. Dabei geht es um die Forderungen von Gerechtigkeit und Solidarität.  mehr...

Missionsprojekt 3/07: Gesundheitsprojekte in Burkina Faso.
Nachwuchs in Afrika
Wasserturm Burkina Faso - Land der Dürre.
Hier wird ein Wasserturm gebaut.

Dank der wachsenden Zahl der Ordensmitglieder können die Kamillianer wirklich viel für die Armen und Kranken in Burkina Faso tun. Doch müssen sie wirtschaftlich selbstständig werden - und haben zugleich die große Verantwortung, die vielen jungen Menschen, die sich ihnen anschließen, professionell bestens auszubilden. Und das kostet Geld.

Jetzt ist den Kamillianern ein großer Zufall entgegengekommen. 50 Kilometer von Ouagadougou entfernt, in dem Ort Nagréongo, haben sie hundert Hektar Land geschenkt bekommen und wollen hier eine Landwirtschaft und Viehzucht aufbauen. So stehen sie angesichts der chronischen Unter- und Mangelernährung vor allem der armen und kranken Kinder nicht mit leeren Händen da und können helfen. Mangel- und Unterernährung ist die Hauptursache vieler Krankheiten. Die meisten Kinder müssen mit einer Mahlzeit am Tag auskommen. Angebaut werden Hirse, Mais, Hülsenfrüchte und Gemüse. Die jungen Ordenskandidaten werden hier neben ihrer geistigen und geistlichen Ausbildung auch körperlich arbeiten. Damit stellen sie auch die Ernährung ihrer Ausbildungsgemeinschaft sicher. zum Artikel mehr...

   
„Leben in Fülle” - Perspektiven und Lebensformen

„Foto: Kirchenzeitung - Diozöse Linz”

Zum „Fest der Begegnung” in Altenhof

Am 28. September 2007 fand in Altenhof am Hausruck in Oberösterreich ein „Fest der Begegnung” statt. Veranstalter waren die Behindertenseelsorge der Diözese Linz, die Linzer Kirchenzeitung sowie die Behinderteneinrichtungen „assista” (Trägerverein von Altenhof) und „no limits”.

„Ich erlebe Behinderung nicht nur als Handicap oder als Ausgrenzung, ich werde sehr oft von der Gesellschaft behindert. Wenn ich zum Beispiel nicht in ein Lokal gehen kann, in das ich gern gehen möchte ...”

So Alfred Prantl, ein Einwohner von Altenhof.  mehr...

Neuwahl des Vorstands der Kamillianischen Familien Österreichs
Frau Felicitas Seidel neue Leiterin

Frau Felicitas Seidel

Am 15. April 2007 wurde ein neuer Vorstand der Gemeinschaft der Kamillianischen Familien Österreichs gewählt. Leiterin wurde Frau Felicitas Seidel aus Altmünster, Oberösterreich, die sich im Folgenden kurz vorstellt.
 
„Ich bin 58 Jahre alt und seit 34 Jahren verheiratet. Meine drei Kinder sind bereits erwachsen. Seit einer Krebserkrankung durfte ich vor sechs Jahren in Frühpension gehen, nachdem ich über 30 Jahre in der Sonderschule unterrichtet habe. Gott sei Dank konnte ich meinen Krebs überwinden und möchte jetzt meine Kraft und Zuversicht anderen Kranken zukommen lassen.   mehr...

   
Sechs junge Menschen sagen ein beherztes „Ja”
Die Kamillianer auf Wachstumskurs
größer
Kommunität

Am 2. September 2007 erneuerten im Kamillianerkloster Nyiregyháza in Anwesenheit von P. Provinzial Leonhard Gregotsch Bruder Keresztes Attila, Frater Nagy Péter und Frater Maczák Béla ihre zeitliche Profess. Frater Kovács Levente Gyula legte seine erste zeitliche Profess ab und zwei Kandidaten, Horváth László und Páljános Sándor, begannen ihr Noviziat.
 
Der aus Siebenbürgen stammende Fr. Kovács Levente Gyula hat sein Noviziat im Kamillianerkloster Wien erfolgreich abgeschlossen und begann im September 2007   mehr...

 
Missionsprojekt: Schwerpunkt Uganda
Kamillianerpatres P. Tom Smith und Tom O’Connor
P. Tom Smith und Tom O’Connor

Über 450.000 Euro hat das Missionswerk der Kamillianer im vergangenen Jahr für gesundheitliche Projekte in 16 Ländern der Welt bereitgestellt. Ein Grund zur Freude und auch ein wenig zum Stolz. Denn ein Großteil dieser Summe stammt von den großzügigen Spenden der Leserinnen und Leser unserer kleinen Zeitschrift.

Die Kamillianer sind in Afrika vielfach engagiert. - Zwei Kamillianer aus Irland, P. Tom O'Connor und P. Tom Smith, sind im Jahr 2000 nach Uganda aufgebrochen und haben sich dort der verlassenen Aids-Waisen angenommen. Jetzt planen sie in der Distrikt-Hauptstadt Jinja die Errichtung eines Zentrums für Krankenpastoral. Hier sollen Priester aus verschiedenen Diözesen für den seelsorglichen Dienst an den Kranken ausgebildet werden. zum Artikel mehr...

   
„Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen”
56. Generalkapitel - P. Salvatore neuer Generaloberer
56. Generalkapitel
56. Generalkapitel

Vom 3. bis 19. Mai 2007 fand in Arricia bei Rom das 56. Generalkapitel des Kamillianerordens statt. Dabei wurde der bisherige Generalvikar des Ordens, P. Dr. Renato Salvatore, zum neuen Generaloberen gewählt. Er löst P. Frank Monks ab, der den Orden sechs Jahre lang geleitet hatte.
 
Das Generalthema des Kapitels lautete „Gemeinsam für Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt der Gesundheit.” Dabei ging es um eine Reflexion der bisherigen Arbeit des Ordens und um neue Zielsetzungen. Im Grunde handelt es sich dabei um die Fortsetzung dessen, was der hl. Kamillus in seiner Zeit gelebt und verwirklicht hat. Denn wer hat die Solidarität mit den Kranken mehr gelebt als er? Alle Kamillianer sind aufgerufen, das in unserer Zeit fortzusetzen.  Rückblick auf das 56. Generalkapitel mehr...

   
56. Generalkapitel in Ariccia vom 3. bis 19. Mai 2007
Casa Divin Maestro in Ariccia
Casa Divin Maestro in Ariccia
Casa Divin Maestro in Ariccia
Superior General 2007:
Pater Renato Salvatore
gewählt am 15.5.07


 

 
Botschaft des Generalkapitels an die Mitbrüder

Gruß und Friede Euch allen!

Von Ariccia/Rom, dem Ort des 56. Generalkapitels, senden wir, die Teilnehmer, an alle Ordensmitbrüder und an alle Mitglieder der großen Kamillianischen Gemeinschaft und an unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unsere besten Wünsche. Vor allem danken wir Euch für die Gebete, die dem Kapitel vorausgegangen sind und die es begleitet haben. Wir sind gewiss, dass sie erhört worden sind. Einen besonderen Gruß richten wir an alle alten und leidenden Mitbrüder und Mitschwestern und denken im Gebet an sie. zum Artikel mehr...

 
P. Renato Salvatore - unser neuer Generalobere
P. Renato Salvatore
Pater Renato Salvatore

P. Renato Salvatore - unser neuer Generalobere

Am 15. Mai 2007 wählte das 56. Generalkapitel der Kamillianer P. Dr. Renato Salvatore (52) zum neuen Generaloberen. Damit löst er den Irländer P. Frank Monks ab, der den Orden sechs Jahre lang geleitet hatte. Bereits in dieser Zeit gehörte P. Salvatore als Generalvikar dem obersten Leitungsgremium an. Mit bewegter Stimme drückte er seinen Dank und seine Wertschätzung seinem Vorgänger und allen Mitbrüdern gegenüber aus. Unter anderem sagt er: „Ich bin zum Generalkapitel gekommen, offen für alles, was der Wille Gottes von mir erwartete. Aber ich hoffte, nicht zum Generaloberen gewählt zu werden.” zum Artikel mehr...
 

 
KAMILLUSFEST - Primizmesse - 50-jähriges Priesterjubiläum
 
Großer Festtag in der Karl Borromäuskirche

Großer kirchlicher Festtag in der Karl Borromäuskirche im Geriatriezentrum Am Wienerwald.

Weihbischof DDr. Krätzl
Weihbischof DDr. Krätzl

Am 6.Mai  2007
waren wir zu einer gemeindegottesdienstlichen Versammlung geladen.
Sie stand unter dem Motto:
„Jung und alt brauchen einander in der geschenkten Zeit.”

Herr Weihbischof DDr. Krätzl konnte anlässlich der Bischöflichen Visitation der Pfarre Maria, Heil der Kranken einer großen Zahl von Gläubigen, Patientinnen und Patienten
            MUT IN DER BEDRÄGNIS MACHEN UND ZUSPRECHEN.
Seht wie sie einander lieben. So konnte der „Neue Himmel und die neue Erde” vorbereitet werden. mehr... mehr...

 

Kirche Karl BorromäusGottesdiensttermine
Unser Projekt zum Weltlepratag am 28. Jänner 2007

„... ausgesetzt. Lepra in Brasilien.”
Kamillianer helfen leben.

„... ausgesetzt. Lepra in Brasilien.”
Kamillianer helfen leben

Noch immer gibt es weltweit 12 Millionen Leprakranke. Moderne Medikamente können Lepra heilen. Die Kamillianer kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Lepra. Und jetzt auch gegen Aids. Zum Beispiel in Brasilien. Offiziell gibt es hier keine Leprakranken mehr. Dennoch hoffen tausende leprakranke Menschen auf die Kamillianer, zum Beispiel am Amazonas. Wir bitten Sie um Hilfe für:

Am 28. Jänner 2007 ist Weltlepratag. Lepra ist heilbar. Kamillianer helfen leben. Bitte, geben Sie mit Ihrer Spende leprakranken Menschen in Brasilien eine Chance!

P. Leonhard Gregotsch
Katholischer Krankenpflegeorden der Kamillianer

 mehr... mehr...

 
Welttag der Kranken am 11. Februar 2007

Zentraler Veranstaltungsort des Welttags der Kranken ist in diesem Jahr die südkoreanische Hauptstadt Seoul.


 

In seiner Botschaft zu diesem Welttag fordert Papst Benedikt XVI. einen Ausbau palliativmedizinischer Zentren für unheilbar Kranke und Sterbende. Eine umfassende Fürsorge mit menschlichem Beistand und geistlicher Begleitung sei das Recht eines jeden Menschen, heißt es in dem Schreiben. Außerdem ruft der Papst dazu auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Menschen unheilbare Krankheiten und den Tod in würdiger Weise ertragen können. Der Tod sei eine Erfahrung, die jedem Menschen bevorstehe und auf die er vorbereitet sein müsse, betont der Papst. Trotz wissenschaftlicher Fortschritte werde man niemals eine Therapie für jede Krankheit finden. „Es wird immer Menschen geben, die unheilbar krank sind oder den Tod erwarten.” Zudem fehle Millionen von Menschen ein Zugang zu den grundlegenden medizinischen Ressourcen, beklagt Papst Benedikt.  mehr... mehr...
 

 
Welttag der Kranken - 11. Februar 2007

 
Betende Maria - Albrecht Dürer
Betende Maria von Albrecht Dürer

Karl Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum am Wienerwald

„Lass alle verspüren, dass Du immer bei ihnen bist!”

8.30 Uhr und 15.30 Uhr Festgottesdienst

Dabei wollen wir alle Anliegen und Sorgen unserer Patienten und Patientinnen, des Stationspersonals, der Angehörigen und der Seelsorger und Seelsorgerinnen unter den Segen Gottes stellen.
 
Maria, unsere liebe Frau von Lourdes, und der heilige Kamillus seien uns bewährte Fürsprecher in tausendfacher Not, der sonst kein Mensch wehren kann.
 
Für die Seelsorge im Geriatriezentrum Am Wienerwald
Pater Edmund Dorner und das Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
 

 
Diakonenweihe bei den Kamillianern
Fr. György mit seinen Eltern
Fr. György mit seinen Eltern.

Diakonatsweihe
am 18. Dezember 2006 in Wien

Am 18. Dezember 2006 weihte der Wiener Weihbischof Dr. Franz Scharl in der prachtvollen Karl-Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum am Wienerwald (GZW) im 13. Wiener Gemeindebezirk den Kamillianerfrater Alfréd György zum Diakon. P. Leonhard Gregotsch, Provinzial der Kamillianer, konnte eine große Anzahl von Gläubigen begrüßen. Die Feier fand, wie es sich für den Kamillianerorden gehört, „inmitten von Kranken statt”, denn unter den Mitfeiernden befanden sich viele Bewohner des Geriatriezentrums, das einmal als das größte Altersheim Europas galt und seit hundert Jahren vom Krankenpflegeorden der Kamillianer seelsorglich betreut wird. Gekommen waren neben einer ganzen Gruppe von Kamillianischen Schwestern auch eine große Abordnung aus dem Behindertendorf Altenhof am Hausruck sowie aus Ungarn und der siebenbürgischen Heimat des Kandidaten. Deshalb waren auch Teile des Gottesdienstes in ungarischer Sprache. Grußworte sprachen die ärztliche Leiterin der kollegialen Führung des GZW, Frau Primaria Eva Fuchswans, sowie der Präsident der Kamillianischen Familien Ungarns, Dr. Imre Varjú.  mehr... mehr...

 

»Termine«  »Orden aktuell«  »Kamillianisches Panorama«  »nach oben«
Orden aktuell

P. Alois Kummer
P. Alois Kummer
vollendete am 22. Mai 2007 sein 75. Lebensjahr. Anlässlich seines 50. Priesterjubiläums hat »Kamillus Heute« in Nr. 78 (März 2006) ausführlich berichtet.   siehe dort ...

Vietnam
Auch im kommunistischen Vietnam ist der Kamillianische Dienst immer mehr gefragt. So wurde am 3. Februar 2007 Frater Dominic Dinh Tran Thanh Tu zum Diakon geweiht, der sich besonders der Aids-Kranken und Straßenkinder annehmen will. Und Kamillianerpater John Phuong Dinh Toai, bisher einziger Priester der Mission, plant die Gründung eines Gesundheitszentrums, vor allem für Menschen mit Behinderung. Seitens des Missionswerks konnten wir jetzt beim Kauf eines Autos helfen.

P. Josef Angerer
40 Jahre Priester

P. Josef Angerer
feierte am 20. Juli 2007 sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Geboren 1940 in Naarn/Oberösterreich, besuchte Josef Angerer das Gymnasium der Kamillianer in Losensteinleiten und trat 1960 dem Orden bei. Nach seiner Priesterweihe 1967 unterrichtete er zunächst in Losensteinleiten. 1972 bis 1987 wirkte er als Kaplan und Pfarrer in Wimpassing an der Leitha im Burgenland und war zugleich Gefangenenseelsorger in Eisenstadt und Hirtenberg. 1987 ging er als Krankenseelsorger und Missionar nach Kolumbien und ein Jahr später nach Arequipa in Peru. 2005 kehrte er in die österreichische Provinz zurück und ist seitdem Wallfahrtsseelsorger im Kloster Hilariberg.

Horváth László und Páljános Sándor (v. links) begannen im September 2007 unter Leitung von Novizenmeister P. Gregotsch ihr Noviziat.
 

Umfangreiche Revirements in der Provinz
Neue Herausforderungen führten mit September 2007 zu größeren personellen Veränderungen in der Provinz. Das Krankenhaus Hietzing (Lainz), das die Kamillianer seit der Eröffnung im Jahr 1913 seelsorglich betreuen, sowie das Geriatriezentrum Am Wienerwald (GZW), wo sie seit 1906 wirken, werden eigenständige Seelsorge-Bereiche. Auf Grund der Bettenreduzierung im GZW wird ein Posten in der Seelsorge nicht mehr besetzt...
Pfarrer der Pfarre Maria, Heil der Kranken, und Seelsorger im Geriatriezentrum Am Wienerwald ist als Nachfolger von P. Martin Kummer P. Werner Puntigam...
Auch auf die Kommunität in Salzburg kommen auf Grund der Pensionierung von P. Stefan Gruber mit 75 Jahren personelle Veränderungen zu...
Das Jahr 2006 stand im Zeichen der 100-Jahr-Feier der Kamillianer in Österreich. Die Herausforderungen sind in den letzten Jahrzehnten nicht geringer geworden, nur die Zahl der Ordensleute.   mehr...

anklicken zum vergrößern

Leitbild
 
Im Februar 2007 wurde vom Generalat ein „Leitbild für die Kamillianischen Einrichtungen im Gesundheitswesen” herausgegeben. Der Text enthält eine Darstellung des Kamillianerordens und seines besonderen Apostolates und nennt fundamentale Werte für die kamillianischen Einrichtungen. Angefügt ist eine Statistik: Der Kamillianerorden unterhält weltweit 114 Krankenhäuser, 27 Zentren für Aids-Kranke, 17 Zentren für Krankenpastoral, 10 Krankenpflegeschulen und 38 Ordensseminare im Dienst an der Gesundheit. mehr... mehr...

anklicken zum vergrößern

 
Provinzleitung Österreich
 
P. Leonhard Gregotsch wurde erneut zum Provinzial bestellt. Ihm zur Seite stehen als Provinzräte die Patres Alfred Pucher, Edmund Dorner, Dr. Anton Gots und Alfréd György. Provinzökonom ist P. Peter Mollner.

anklicken zum vergrößern

Neues Kamillus-Gemälde erworben
 
Ein glücklicher Zufall führte dazu, dass kürzlich ein Porträt des heiligen Kamillus ganz unerwartet in den Besitz des Ordens kommen konnte.
Ein Kamillianer sah das Bild in einem römischen Antiquariat. Kurz entschlossen ließ er sich das Bild reservieren, und die Ordensleitung stimmte dem Ankauf zu.
Ersten Angaben zu Folge ist das Porträt Ende des 16. Jahrhunderts entstanden, also noch zu Lebzeiten von Kamillus. Ein Vergleich mit der Totenmaske von 1614 bestätigt diese Annahme. Für die Kamillianer ist es eine Freude, eine so zeitnahe Darstellung des Ordensgründers zu besitzen. [OSC Info] - (größere Darstellung)

Missionswerk
 
Mit insgesamt 456.640 Euro konnte das Missionswerk der Kamillianer in Österreich im Jahr 2006 gesundheitliche Projekte in 16 Ländern der Welt fördern. So wurden mit rund 200.000 Euro die beiden Kamillianer-Krankenhäuser in Armenien und Georgien unterstützt. Weitere Hilfen (52.000 Euro) gingen nach Ungarn, Rumänien, Bulgarien und in die Ukraine. 60.000 Euro gingen für Projekte nach Afrika. Immer wichtiger wird die Ausbildung einheimischer Gesundheitshelferinnen und -helfer.

Deutschland
 
P. Dietmar Weber wurde für eine vierte Amtszeit als Provinzial der deutschen Ordensprovinz bestätigt. Dazu gehören drei Niederlassungen in Deutschland (Essen, Freiburg, Mönchengladbach), die Delegationen Niederlande (Roermond) und Tanzania (Dar es Salaam) sowie eine Residenz in Kolumbien (Baranquilla). Die deutsche Provinz zählt 31 Mitbrüder.

anklicken zum vergrößern

 
„Gemeinsam für Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen”:
56. Generalkapitel der Kamillianer eröffnet

 
Am 3. Mai wurde offiziell das 56. Generalkapitel der Kamillianer eröffnete. Das Thema der Versammlung lautet „Gemeinsam für Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen”. Das Generalkapitel tagt bis zum 19. Mai im Haus „Divin Maestro” in Ariccia (bei Rom).  mehr... mehr...

Uganda
 
In dem vor kurzem in Jinja in Uganda eröffneten Haus der Kamillianer entsteht ein Zentrum für Pastoral im Krankendienst. Es wird von den ersten beiden von den Kamillianern ausgebildeten einheimischen Diözesanpriestern betreut. Bei den Geistlichen handelt es sich um Francis Nkalubo und Joseph Sseruigga, die am Camillianum in Rom ausgebildet wurden. Die beiden Priester nahmen an einem Ausbildungsprogramm für Pastoral im Krankendienst teil, das der Orden in Zusammenarbeit mit den zehn Diözesen des Landes durchführt. Zurzeit besuchen vier Priester das Camillianum; zwei weitere kommen bald dazu. Nach einer zweijährigen Ausbildung bei den Kamillianern werden sie in ihre Heimatdiözese zurückkehren und dort selbst Programme für Krankenseelsorge leiten.

Vietnam
 
Am 3. Februar 2007 wurde in der Seminarkirche in Manila auf den Philippinen Frater Dominic Dinh Tran Thanh Tu zum Diakon geweiht.
 
Fr. Dominic gehört der Vize-Provinz Thailand an, hat aber seine bisherigen Studien und das Noviziat auf den Philippinen absolviert. Fr. Dominic wünscht sich einen Einsatz in der Sorge um Aids-Kranke in seiner Heimat Vietnam, wo bereits einige vietnamesische Ordensmitglieder tätig sind.

anklicken führt zur Web-Seite

Homepage www.doncamillo.de
 
Die deutsche Kamillianerordensprovinz hat auf ihrer Homepage nun auch wichtige Texte über den Kamillianerorden zugänglich gemacht, zum Beispiel über den hl. Kamillus, die Geschichte des Ordens und über den Kamillianer Nicola D’Onofrio, dessen Seligsprechung angestrebt wird.
 
Neben aktuellen Nachrichten bietet die Homepage darüber hinaus Berichte über Aktivitäten des Ordens in anderen Ländern. Zur persönlichen Anregung kann der wöchentlich erscheinende Sonntagsgruß dienen. Wer sich für einen Informationsdienst per E-Mail interessiert, kann diesen ab sofort unter info@doncamillo.de anfordern.


 
"Kamillus heute":
 
"Kamillus heute", Ausgabe Dezember 2006, erschienen.
Bestellungen im Provinzialat der Kamillianer,
Versorgungsheimstraße 72, 1130 Wien.

Kloster Lainz
Neu im Haus sind zwei Kandidaten aus Nyíregyháza: Horvath László und Páljanos Sandor. Beide werden zunächst einen Deutschkurs besuchen. Ferner begrüßen wir als dritten indischen Mitbruder P. Biju Nannatu, der nach manchen bürokratischen Hürden endlich Wien erreicht hat und seinen Dienst ebenfalls mit einem Deutschkurs beginnt.

Geriatriezentrum Am Wienerwald
Bei einer Informationsveranstaltung zum neuen „Wiener Geriatriekonzept” am 23. Februar 2007 wurde bekannt gegeben, dass das Geriatriezentrum Am Wienerwald (GZW) nach der Errichtung von sechs neuen, moderneren und kleineren Geriatriezentren im Jahr 2015 geschlossen werden soll. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1904 war das GZW das modernste und größte Altersheim des europäischen Kontinents. Zwei Jahre später hatten hier die Kamillianer 1906 mit ihrer Seelsorge in Österreich begonnen. Zählte das „Pflegeheim Lainz” anfangs rund 4.500 Plätze, sind es heute 1.700.

 
größer

M. Domitilla Zobl
Die frühere Generaloberin der Union der Dominikanerinnen starb am 22. Jänner 2007 nach kurzer Krankheit im 94. Lebensjahr und im 69. Jahr ihrer Ordensprofess. Am 26. Jänner wurde sie auf dem Klosterfriedhof Hilariberg beigesetzt. Mutter Domitilla war eine bescheidene, tiefe Persönlichkeit. Als Generaloberin bemühte sie sich um den Zusammenschluss der österreichischen Dominikanerinnen zur Union. Seit 1970 lebte sie im Kamillianerkloster Hilariberg in Tirol und war hier für die Gemeinschaft der Schwestern verantwortlich.

Leitbild
Unter dem Motto „Ich war krank und ihr habt mich besucht” steht das Leitbild der Pfarre St. Johannes am Landeskrankenhaus Salzburg. Das in einem einjährigen Prozess erstellte Leitbild wird am 20. April 2007 in einem Festakt in der Krankenhauskirche präsentiert. zur Ansicht zur Ansicht

Wunden in Perlen verwandeln
Generalversammlung der Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern
Neue Generalleitung der Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern, mit P. Alberto Marques de Sousa.
 
Unter diesem Motto fand die 3. ordentliche Generalversammlung (GV) der Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern (Säkularinstitut Kamillianische Schwestern und Freunde der Kranken und Leidenden - Sankt Kamillus) vom 20. bis 27. Jänner 2007 im Bildungshaus Greisinghof in Oberösterreich statt. mehr... zum Bericht

Kamillianer-Prospekt
Erschienen ist ein neu gestalteter „Folder” über die Kamillianer in Österreich. Er ist im Provinzialat erhältlich, ebenso wie noch Exemplare der Festschrift „100 Jahre Kamillianer in Österreich”. zur Ansicht zur Ansicht


 
Provinzkapitel (größer durch anklicken)

Generalkapitel 2007
„Gemeinsam für Gerechtigkeit und Solidarität” - das ist das Thema des Generalkapitels der Kamillianer im Mai 2007. Die Leitlinien liegen in deutscher Sprache vor und waren Thema des Provinzkapitels vom 27. bis 28. Dezember 2006 im Kamillianerkloster Wien-Lainz. Gewählt wurden ein Abgeordneter sowie ein Stellvertreter für das Generalkapitel: die Patres Alfred Pucher und Martin Th. Kummer. Weitere Beratungspunkte: Wirtschaftsberichte, Ergänzungen und Anpassungen des Grundgesetzes und der Allgem. Verordnungen sowie die Provinz- und Studienordnung der österreichischen Provinz.

  ein Kick zum großen Bild

Blindenfreizeiten 2007
Wochen der Begegnung. Unsere Blindenfreizeiten - Der neue Katalog der von Pater Wilfried Lutz ins Leben gerufenen Wochen für Sehbehinderte und ihre Begleiter bringt wieder eine Fülle von Angeboten in Österreich, Deutschland und Südtirol: Bergsteigen, Wandern, Tandemfahren, Musizieren ... Hinzu kommen Berichte über die Blindenfreizeiten des vergangenen Jahres, die etwas von dem damit verbundenen Lebensgewinn deutlich werden lassen. Am Anfang steht ein Dank des wieder genesenen Pater Lutz sowie ein Grußwort des neuen Blindenseelsorgers in Linz, Franz Lindorfer vom Prämonstratenser Schlägl.

Bestelladresse: Pater Wilfried Lutz, Postfach 183, 6460 Imst;
E-Mail: raggl@surfeu.at
Weitere Informationen:
Weitere Informationen: Blindenfreizeiten (www.Blindenfreizeiten.de) und
Pater Lutz. (...blindenapostolat/lutz/Freizeiten.htm)

(Adressangaben nicht mehr aktuell, aktuelle Angaben hier!)


 
»Termine«  »Orden aktuell«  »nach oben«
Kamillianisches Panorama

Zweimal Gold und weitere Jubilare

Im Rahmen des Kamillusfestes am 8. Juli 2007 feierte P. Provinzial Leonhard Gregotsch in der Karl Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum Am Wienerwald sein 50-jähriges Priesterjubiläum (linkes Bild, 2. v. links). Zugleich war es die Primizmesse von P. Alfréd György (2. v. rechts). mehr... mehr...

Am 24. Juni 2007, dem Patrozinium der St. Johannes-Kirche in Salzburg, feierten P. Stefan Gruber und P. Alfred Pucher ihr 50 bzw. 40-jähriges Priesterjubiläum bei reger Beteiligung von Verwandten, Mitbrüdern, Freunden, Bekannten und treuen Kirchenbesuchern  mehr... mehr...


P. Alfréd György zum Priester geweiht

Zur Freude der ganzen Provinz, seiner Familie und zahlreicher Freunde des Ordens in Rumänien, Ungarn und Österreich wurde am 16. Juni 2007 Fr. Alfréd György im ostungarischen Nyiregyháza von Diözesanbischof Nándor Bosák zum Priester geweiht. Damit hat „ein außerordentlich langer und harter Weg” sein Ziel gefunden, wie es Primizprediger P. Dr. Anton Gots formulierte. P. György ist der erste Kamillianer, der nach der politischen Wende 1989 aus der großen Bewegung der Kamillianischen Familien in Ungarn und in den osteuropäischen Ländern zum Priestertum gelangt ist. Zugleich war es nach 30 Jahren die erste Priesterweihe in der österreichischen Provinz ... mehr... mehr...
 


Bischof Krätzl im GZW
 
Im Rahmen seiner Pfarrvisitationen besuchte der Wiener Weihbischof Dr. Helmut Krätzl am 6. Mai 2007 die Pfarre Maria Heil der Kranken, das Geriatriezentrum Am Wienerwald sowie das Krankenhaus Hietzing. Dabei sprach er den Seelsorgern und allen MitarbeiterInnen seitens der Erzdiözese Dank und Anerkennung für ihren Dienst aus.


 
 
zur Themenübersicht ]  - zurück -  [ Rückschau 2007 ] [ zur Seitenübersicht ] [ zurück zur Archiv-Übersicht ]

© Kamillianer 2008 - [Stand: 14.03.2008, 06.03.2010]css