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Der Festgottesdienst in der Karl Borromäus-Kirche

Kamillusfest 2018 – aus der Sicht eines Mitfeiernden

„Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter“. Der Sommer ist es, der uns große Freude macht, aber auch ein Sommerfest, das wir alljährlich anfangs Juli begehen, das Kamillusfest. Wie kam es dazu?

In der Ordensgeschichte entwickelte sich ab 1903, also vor 115 Jahren die deutsche Provinz, die bald zu einer Mutterprovinz heranwuchs, und diese entließ 1946 vier ihrer Kinder in die Selbstständigkeit: Österreich, Polen, Holland und Nordamerika. Diese Jungprovinzen benötigten wohl etliche Jahre, um selbst für Nachwuchs zu sorgen, was auch zu großer Hoffnung Anlass bot. Momentan schwächeln diese vier Provinzen deutlich, aber sie haben „Kinder“ adoptiert, hauptsächlich aus den von ihnen geschaffenen Missionsländern, die sie einst finanziell aus der „Taufe“ gehoben, dann unterstützt und ihnen durch das Missionswerk weitergeholfen haben. Die große Hilfsbereitschaft sollte die Früchte zeitigen, um sie gegebenenfalls selbst ernten zu können, und das ist der aktuelle Stand: Bei uns in Österreich wirken Mitbrüder aus den Missionsländern Benin, Burkina Faso und Brasilien. Heuer weilte P. Provinzial Jörg Gabriel von der einstigen Mutterprovinz unter uns und feierte am 8. Juli 2018 mit uns in der Karl Borromäus-Kirche den Festgottesdienst. Die Festpredigt war dem Thema der Aussendung der Zwölf gewidmet. Die Worte des Predigers wirkten an der Wiege der österreichischen Kamillianer in Lainz, denn seit 1906 ist Kamillus kein Unbekannter in der Karl Borromäus-Kirche. Des hl. Kamillus Hauptanliegen war, dass den Menschen die Hinführung zur Eucharistie hier und zum himmlischen Hochzeitsmahl dort gelinge und sie erleben dürfen, was die „neue Schule der Liebe“ auch heute noch verkündet: Kamillus hat nicht umsonst gelebt! – Der Glaube der Kamillianer und aller Festtagsteilnehmer, der Jugendmusikband JUHU (Musica Juventutis Huberti), der besonderes Lob gebührt, derjenigen, die sich jahraus, jahrein im Kirchendienst bemühen, der Klosterangestellten und vor allem der seelsorglichen Mitarbeiter hat wieder Auftrieb erlangt. Nach der Festmesse gab es bei der Agape ein fröhliches Beisammensein und gute Gespräche.

P. Edmund Dorner, Kustos

Kamillusgemälde
Der hl. Kamillus empfiehlt die kranken und alten Menschen aus dem Pflegeheim in Wien-Lainz dem Schutz der Gottesmutter. Rechts der Kirchenpatron Karl Borromäus (Gemälde von Maria Schöffmann aus dem Jahr 1924 im Kamillianerkloster Wien-Lainz).

© Kamillianer 2018 - 01.12.2018 [Stand: 04.12.2018]zurück     nach oben