Kamillianer

Lepra in Indien
»Der Sonntag« »»
[zum Seitenende]
[zurück]
Was ist neu?
Aktuelles
Kamillianer auf einen Blick
Gesamtauswahl
Spiritualität
geistliche Impulse
Gebete
Orden weltweit
Österr.Provinz
Mitarbeiter gesucht
Missionswerk
Gesundheitsdienst
Kamill. Schwestern
Die Kamill. Familie
Kamillus von Lellis
Ordensgeschichte
Textsammlung
Literatur
Links
Archiv
Seitenübersicht
Stichwortverzeichnis
Kontakt

Ausgesetzt! Lepra in Indien


22. 1. 2017: Ein Beitrag aus der Zeitung »Der Sonntag«

Im Osten des siebtgrößten indischen Bundesstaates Andhra Pradesh ist das Asha Nagar Lepra-Rehabilitationszentrum angesiedelt. Seit 1998 bemühen sich dort Kamillianer und Kamillianische Schwestern mit einem professionellen Team darum, allen an Lepra erkrankten Menschen zu helfen.

Noch immer ist Lepra mit sozialer Stigmatisierung verbunden. Den Kamillianern und ihren MitarbeiterInnen geht es nicht nur um beste medizinische Betreuung und Pflege der Leprakranken, sondern sie wollen den Kranken ihre Wertschätzung zeigen und ihnen ihre Würde zurückgeben. Aufklärung und Bewusstseinsbildung ist da besonders wichtig.

Furcht und Vorurteile trotz Heilung

Die Infektionskrankheit Lepra gilt zwar offizell als besiegt, doch noch immer gibt es in der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Indien TausendeNeuinfektionen. Jedes Jahr erkranken hier 130.000 Menschen an Lepra – das ist mehr als die Hälfte der Neuerkrankungen weltweit. Wer von Lepra betroffen ist, muss nicht nur mit Verstümmelungen an Gliedmaßen, Verletzungen und Behinderungen zurechtkommen, sondern erlebt oft auch soziale Ausgrenzung. Auch die Familien der Leprakranken sind von Stigmatisierung betroffen.


Mit einer Kombination von Medikamenten ist Lepra zwar heute heilbar, doch können sich die Kranken diese Medikamente nicht leisten. Die Infizierten in den Dörfern rechtzeitig zu entdecken und sie regelmäßig mit Medikamenten zu versorgen, ist für das Team im Asha Nagar Lepra-Rehabilitationszentrum also ganz entscheidend.

Würde und Ansehen fördern

Mit einem neuen Projekt wollen die Kamillianer nun die medizinische und physiotherapeutische Behandlung der Leprosen und die Rehabilitation für Personen mit Behinderungen und Missbildungen noch weiter verbessern und für Prävention durch schnellere Diagnose der Neuinfizierten sorgen. Weitere Schwerpunkte sind Bewusstseinsbildung und Aufklärung in den Schulen und Dorfgemeinschaften. Das Team sorgt dafür, dass die Leprakranken in den Krankenhäusern die notwendigen Operationen, die bestmögliche Pflege und Behandlung bekommen. So fördert das Projekt nachhaltig die Würde und das Ansehen der kranken und verachteten Menschen.

Um dieses Projekt im Einsatz für die Leprakranken in Andhra Pradesh fortsetzen zu können, bitten die Kamillianer rund um den Weltlepratag am 29. Jänner um Spenden für:

Denn: Lepra ist heilbar – bitte helfen Sie!

Infos zur Gesundheitsaktion 2017 gibt es unter
01/804 61 41-36, Telefax 01/804 61 41-30
E-Mail: missionswerk@kamillianer.at
Spendenkonten:
BAWAG PSK, IBAN: AT37 6000 0000 0248 2200,
BIC: BAWAATWW, RLB Noe-Wien, IBAN: AT95 3200
0000 0231 7352, BIC: RLNWATWW Kennwort Lepra


Dieser Beitrag ergänzt die Beilage der Kamillianer-Leprahilfe in dieser Ausgabe von »Der Sonntag«.


© Kamillianer 2015 - 2015 [Stand: 2015]zurück     nach oben