Kamillianer

zur Themenübersicht ]  - zurück -  [ zurück zur Rückschau ]



Horváth László und Páljános Sándor (v. links) begannen im September 2007 unter Leitung von Novizenmeister P. Gregotsch ihr Noviziat.
 

Umfangreiche Revirements in der Provinz

Neue Herausforderungen führten mit September 2007 zu größeren personellen Veränderungen in der Provinz. Das Krankenhaus Hietzing (Lainz), das die Kamillianer seit der Eröffnung im Jahr 1913 seelsorglich betreuen, sowie das Geriatriezentrum Am Wienerwald (GZW), wo sie seit 1906 wirken, werden eigenständige Seelsorge-Bereiche. Auf Grund der Bettenreduzierung im GZW wird ein Posten in der Seelsorge nicht mehr besetzt. Schließlich trat P. Alois Kummer, seit 44 Jahren Krankenhausseelsorger im Krankenhaus Hietzing (vormals Lainz), in den Ruhestand. Nachfolger wurde P. Joshy Kanjirathamkunnel aus Indien, der seit 2005 in Österreich Krankenseelsorger ist. Zweiter Seelsorger im Krankenhaus Hietzing wurde der Neupriester P. Alfred György.

Pfarrer der Pfarre Maria, Heil der Kranken, und Seelsorger im Geriatriezentrum Am Wienerwald ist als Nachfolger von P. Martin Kummer P. Werner Puntigam. P. Martin Th. Kummer kehrt als Kirchenrektor und Krankenhausseelsorger in das Hanusch-Krankenhaus und ins Otto-Wagner-Spital zurück. P. Biju Ouseph Nannattu, der „jüngste” Kamillianer aus Indien, geht für ein Jahr als Aushilfskaplan in das Weinviertel und wohnt in Hollabrunn.

Auch auf die Kommunität in Salzburg kommen auf Grund der Pensionierung von P. Stefan Gruber mit 75 Jahren personelle Veränderungen zu. Als Nachfolger kommt P. Engelbert Gruber, bisher Krankenhausseelsorger im Wiener Hanusch-Krankenhaus und im Otto-Wagner-Spital, an die Stadtpfarre St. Johannes am Landeskrankenhaus, zusammen mit P. Thomas Prakash. P. Aleks Palavric geht für vorerst sechs Monate als Krankenseelsorger zu den Kamillianern nach Neapel.

Das Jahr 2006 stand im Zeichen der 100-Jahr-Feier der Kamillianer in Österreich. Die Herausforderungen sind in den letzten Jahrzehnten nicht geringer geworden, nur die Zahl der Ordensleute. Die Aufgaben in der Krankenseelsorge lassen sich heute nur noch durch die Mitarbeit der Kamillianischen Familien sowie anderer haupt- und nebenamtlich engagierter Laien bewerkstelligen. Die neuen Ordensmitglieder, von denen an anderer Stelle berichtet wurde, werden dringend gebraucht. Wie überhaupt alle Männer und Frauen, die Liebe zu den Kranken haben und ihnen in ihrer Not und Einsamkeit beistehen wollen!

zur Themenübersicht ]  - zurück -  [ zurück zur Rückschau ]

© Kamillianer 2007 - [Stand: 15.10.2007]css