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Am 27.01.2019 ist Weltlepratag:
           „... ausgesetzt. Lepra in Burkina Faso”

Zusammen mit seinen Helfern verteilt Bruder Pierre Marie Lebensmittel an fast 200 bedürftige Familien, Mais, Reis, Bohnen und bisweilen auch Olivenöl. Armut, Unterernährung und unsauberes Trinkwasser sind die größten Risikofaktoren für die Lepra. Aber auch mangelnde Hygiene. Und so verteilt er mit den Lebensmitteln auch Seife und andere Hygiene-Artikel.
Seine ganze Sorge gilt den Kindern der Leprakranken. Auch wenn sie nicht krank sind, leidet die ganze Familie unter dem Stigma des Aussatzes und wird gemieden. Bruder Pierre Marie sorgt dafür, dass die Kinder trotzdem die Schule besuchen und sie auch durchhalten, und versorgt sie mit dem notwendigen Unterrichtsmaterial und dem Schulgeld. Er weiß: Einzig und allein Bildung vermag aus Armut und Abhängigkeit herauszuführen und eröffnet die Chance, einmal selbstständig das Leben in die Hand zu nehmen.  mehr... mehr ...

Vorabdruck des Aufrufs der Kamillianer in der Zeitschrift„Der Sonntag” (Wien)

11.02. ist Welttag der Kranken. Hier ist die Papstbotschaft dazu.
Termine

Kamillus von Lellis, Fenster in der Bürgerspitalkirche Eferding in Oberösterreich.

Heilungsgottesdienste
Krankengottesdienste der Kamillianischen Gemeinschaft

jeweils am 2. Samstag im Monat
in der Marienkapelle im Stift Kremsmünster.
Um 14.00 Uhr Heilige Messe mit Predigt
Aussetzung des Allerheiligsten mit Heilungsgebet
Rosenkranz
Möglichkeit zur Aussprache
Eucharistischer Segen.
12. Jänner
09. Februar
02. März
13. April mit Krankensalbung
11. Mai
08. Juni
(Sommerpause)
14. September
12. Oktober
09. November
07. Dezember mit Krankensalbung

Termine

11. Februar Welttag der Kranken (zur Papstbotschaft)


↑ Gedenktage-Kalender der Kamillianer Österreichs

 


Ein Artikel, der anlässlich des 400. Todestages des hl. Kamillus von Lellis
in „Kirche bunt“, der St. Pöltener Kirchenzeitung erschienen ist.

Allen Leserinnen und Lesern,
unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
Freunden und Wohltätern
wünschen wir von Herzen
Gottes Segen.

Die Kamillianer in Österreich  

Indonesien: Kamillianer bauen ein Studentenheim „St. Kamillus“

Die Missionare der Kamillianer sind in Indonesien seit 2009. Die erste Gründung befand sich in Maumere, auf der Insel Flores. Man wurde dann von den weltlichen und religiösen Autoritäten der Stadt Kupang gebeten, Initiativen auf dem Gebiet der Ausbildung und des Schutzes der jungen Studenten zu entwickeln.
Aus diesem Grund konnte die Mission als ersten Schritt ein Grundstück von zirka 4000 Quadratmetern erwerben – in der Hoffnung, in Zukunft ein Ausbildungszentrum für die Jugendlichen zu errichten. Das Grundstück liegt an einer günstigen Stelle in der Nähe der Universitäten. mehr... mehr...

 
Das missionarische Bewusstsein stärken

Zusammenkunft des Generaloberen, der Konsultoren und der höheren Oberen in Taiwan, Luodong, 18. bis 22. Juni 2018

Unmittelbar vor unserer Zusammenkunft fand am Sonntag, den 17. Juni 2018, das feierliche Begräbnis von P. Antonio Didonè statt, einem Kamillianer, der 53 Jahre seiner kamillianischen Berufung im Dienst an den Armen und Kranken in Taiwan verbracht hatte. Ein Ordensmann, Priester und in der Kinderheilkunde spezialisierter Arzt.

P. Leocir Pessini präsentierte dann die Anliegen unseres Treffens. Er wünschte, dass es eine Gelegenheit sei, um unsere Vergangenheit in diesem Land kennenzulernen und gegen Ende der fast 70-jährigen kamillianischen Anwesenheit in China (Taiwan) dafür Dank zu sagen. Ferner sollten wir:  mehr... mehr ...

 
Die Gründung der Mission in Taiwan

In den Jahren 1951 - 1952 vertrieb man aus China alle ausländischen Missionare (zirka 3000) und geistlichen Schwestern. Ihre Anstalten (Schulen, Spitäler, Waisenheime, usw.) wurden konfisziert. Von diesen Missionaren kehrte ein Teil in ihre Heimat zurück, aber die Mehrzahl von ihnen wurde von den betroffenen Orden in andere Missionen, insbesondere nach Taiwan gesandt. Die Gründung im chinesischen Yunnan-Gebiet war nun aufgelöst und die Kamillianer errichteten die Mission von Taiwan zusammen mit der thailändischen Mission.
In dem armseligen kleinen Spital in Lotung (Taiwan) wurde die erste chirurgische Operation am 17. Juli 1952 durchgeführt. mehr... mehr ...

 
Das Kamillus-Lesebuch - Fortsetzung (Teil 2)

„Kamillus, du kannst mehr, du kannst Größeres leisten!“ Dieser Satz trifft Kamillus im Herzen und irgendwie auch in seiner Sehnsucht nach einem anderen Leben.

Kamillus macht sich, nicht ohne Krisen und Zögern, auf den Weg. Er will sein Leben ändern, der „inneren Stimme“, die ihn zur Umkehr ruft, folgen, wenn man so will: Gott in seinem Leben Raum geben. mehr... mehr ...

 
Universitätslehrgang am IBG

Das IBG qualifizierte seit 1999 mehr als 700 PflegemanagerInnen aus österreichischen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen mit gesetzlich fundierten Weiter- und Sonderausbildungen.

Durch die im Herbst 2017 vom Gesundheits- und Krankenpflege-Beirat (angesiedelt beim Gesundheitsministerium) erteilte Bewilligung zur Abhaltung eines Universitätslehrganges wurde ein Meilenstein erreicht. mehr... mehr ...

 
AKH-Wien verabschiedet P. Jean Bosco Gnombeli
und begrüßt P. Pierre Sawadogo und P. Paul Zoungrana
Verabschiedung und Begrüßung
 
Einkehrtag für die Kamillianische Familie Österreich

Mit Freude und Gottvertrauen alt werden

Die Kamillianische Familie in Österreich ist schon seit Jahrzehnten eine Initiative des Ordens der Krankendiener für LaienmitarbeiterInnen, welche die Spiritualität des Gründers Kamillus von Lellis in ihrer Realität leben wollen. Jedes Jahr treffen sie sich zum Einkehrtag und zur Reflexion eines bestimmten Themas. P. Alberto Marques de Sousa war der geistliche Begleiter und Prediger dieses Einkehrtages und brachte das Thema „Mit Freude und Gottes Vertrauen alt werden“. ... mehr... mehr ...

 
Kamillusfest 2018

Bei uns in Österreich wirken Mitbrüder aus den Missionsländern Benin, Burkina Faso und Brasilien. Heuer weilte P. Provinzial Jörg Gabriel von der einstigen Mutterprovinz unter uns und feierte am 8. Juli 2018 mit uns in der Karl Borromäus-Kirche den Festgottesdienst. Die Festpredigt war dem Thema der Aussendung der Zwölf gewidmet. An der musikalischen Gestaltung wirkte mit die Jugendmusikband JUHU (Musica Juventutis Huberti), der besonderes Lob gebührt ... mehr... mehr ...

 
Ein Zuhause für Waisenkinder im St. Camillus Center in Tansania

In Tansania verlieren viele Kinder ihre Eltern in jungen Jahren durch Malaria oder HIV/Aids und werden zu Straßenkindern in Tansanias größeren Städten.

Diesen Nöten wollten die Kamillianer konkret abhelfen. An und für sich hatten sie nicht die Absicht, ein Waisenhaus zu errichten. Denn sie wussten, um den Kindern ein menschenwürdigeres Leben und eine bessere Zukunft zu bieten, braucht es nicht nur ein Haus, sondern auch ein Zentrum für den Besuch der Familien, eine Schule, ein Ambulatorium für die medizinische Betreuung, einen Spielplatz … Würde das nicht ihre Möglichkeiten übersteigen? mehr... mehr...

 
„Kamillus Heute” Nr.123/124 ist erschienen

Themen in dieser Ausgabe: Kamillus Heute
  Verstärkung für die Österreichische Provinz: Kamillianermissionare aus Westafrika.
Ein Aufruf zur Feier des Festes der kamillianischen Märtyrer der Nächstenliebe am 25. Mai 2018
„Pflege bleib‘ bei deinen Leisten?“ #Vorsprung durch Management – IBG-Projektmesse

Klausurtagung des Vorstandes der Kamillianischen Familien


Gebetstreffen der kamillianisch gesinnten Ärzte in Budapest

 
Das Kamillus-Lesebuch Zeugnis eines bewegten und wegweisenden Lebens


 mehr... zu den Ausgaben von „Kamillus Heute

 
Orden aktuell
"KAMILLUS HEUTE 125-126"

Die kamillianische Ordensberufung
Ein Artikel von Pater Leonhard Gregotsch MI

 

    Neues aus unserer Gemeinschaft

Verstärkung für die Österreichische Provinz Kamillianermissionare aus Westafrika

Boureima Paul Zoungrana

Ich wurde am 31.12.1980 in einem kleinen Dorf namens Gademtenga in Burkina Faso geboren. Ich habe fünf Brüder und eine Schwester. Mein Vater starb 1985, als ich fünf Jahre alt war. Nach der Grundschule in Gatemba wuchs in mir der Wunsch, Priester zu werden und mich um die Kranken zu kümmern und ihnen zu helfen. Die Kamillianer kannte ich nicht, aber ich hörte von ihrem Dienst an den Kranken, also wollte ich bei ihnen sein. Während einer Ausbildung für die Berufungsgruppe konnte ich einen Kamillianer in meiner Pfarre treffen. Die nächste Station war das Juvenat. Nach der Matura war ich ein Jahr im Noviziat. 2002 legte ich meine ersten Gelübde ab. Ich studierte Philosophie und Theologie und wurde am 5. Juli 2008 zum Priester geweiht. Danach war ich Lehrer im Juvenat und Seelsorger im großen Zivilgefängnis von Ouagadougou. Ich studierte an der Staatlichen Pflegeschule und erhielt das Diplom als Gesundheits- und Krankenpfleger. Man schickte mich daraufhin in das Krankenhaus St. Joseph Moscati in die Elfenbeinküste, wo ich von 2014 bis 2017 die Verantwortung für das Labor übernahm und gleichzeitig Ökonom des Spitals und der Gemeinschaft war. Seit 4. Februar 2018 bin ich in Österreich, mein neues Missionsland.

Nayaléguéba Pierre Sawadogo

Ich wurde am 28.06.1988 in Koumassi (Elfenbeinküste) geboren und bin das fünfte Kind meiner Familie. Nach der Grundschule in Burkina Faso wurde ich in die Berufungsgruppe des hl. Kamillus von Ouagadougou aufgenommen. Im Juli 2001 kam ich in das Juvénat Saint Camille Garçons und nach der High School 2009 in das Noviziat von St. Camillus Ouagadougou. Am 8. September 2010 wurde ich zur zweiten Profess zugelassen. Von 2010 bis 2012 absolvierte ich meine philosophischen Studien und von 2012 bis 2016 mein theologisches Studium in Ouagadougou. Meine Profess feierte ich am 6. September 2014, meine Diakonatsweihe am 23. Juni 2015. Am 9. Juli 2016 wurde ich in der Diözese Manga zum Priester geweiht. Danach war ich Kaplan am Universitätsklinikum Yalgado Ouedraogo. Seit 4. Februar 2018 bin in Österreich. Ich freue mich sehr, dass ich gemeinsam mit den österreichischen Kamillianern den Kranken dienen und das Charisma des hl. Kamillus bezeugen kann.

Personalveränderungen

Wien
:
Rektor und Krankenhausseelsorger im Krankenhaus Hietzing ist nun P. Julien Slanon anstelle von P. Binoy Thakidipurath.
P. Béla Maczák wurde von Nyíregyháza nach Wien versetzt und ist nun Krankenhausseelsorger im Krankenhaus Hietzing.

Weitere Mitglieder der Kommunität Wien sind:
P. Leonhard Gregotsch, Superior, Moderator der Pfarre „Maria, Heil der Kranken“ und Krankenhausseelsorger im Neurologischen Zentrum Rosenhügel
P. Jean Bosco Gnombeli, Krankenhausseelsorger im Allgemeinen Krankenhaus in Wien 9
P. MMag. Dr. Alberto Marques de Sousa, Kirchenrektor und Krankenhausseelsorger im Allgemeinen Krankenhaus in Wien 9
P. Edmund Dorner, Krankenhausseelsorger i. R.
P. Alois Kummer, Krankenhausseelsorger i. R.
P. Werner Puntigam, Krankenhausseelsorger i. R.

Nyíregyháza:
P. Levente Gyula Kovács, Superior und Krankenhausseelsorger
Br. Attila Keresztes, Seelsorger im St. Kamillus-Wohnheim

Salzburg:
Pfarrer der Pfarre St. Johannes im Landeskrankenhaus Salzburg ist nun Generaldelegat P. Alfréd György anstelle von P. Joshy Kanjirathamkunnel. Die Stelle von P. Doise Mullankuzhiyl, Seelsorger in der Christian-Doppler-Klinik, wurde noch nicht nachbesetzt.

Zum Haus Salzburg gehören:
Generaldelegat P. Alfréd György, Superior und Krankenhausseelsorger
P. Josef Angerer, Pfarrprovisor in Brandenberg (Tirol)
P. Engelbert Gruber, Seelsorger im Landeskrankenhaus Salzburg
P. Stefan Gruber, Krankenhausseelsorger i. R.
P. Aleks Palavrić, Krankenhausseelsorger i.R.

Die indischen Mitbrüder (P. Joshy Kanjirathamkunnel, P. Doise Mullankuzhiyl und P. Binoy Thakidipurath) sind nun in der Diözese Passau tätig.


Frühere Meldungen finden Sie
in der Rückschau im Archiv.

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© Kamillianer 2018 15.12.18